Aktuelles

12.11.2018 - IQ Netzwerk Sachsen-Anhalt informiert über Arbeitsmarktlexikon

Über Migration und Fachkräftebedarf in Deutschland wird derzeit viel diskutiert. Fakten, Diskurse und Hintergründe liefert unser neues Arbeitsmarktlexikon ALEX.


09.11.2018 - 10 Jahre LAMSA – wir verbinden!

Seitdem sich die Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt im November 2008 in Dessau zu
einem „Landesnetzwerk Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt“ (LAMSA) zusammengeschlossen haben, sind 10 Jahre vergangen. Mit 97 Migrantenorganisationen und Einzelpersonen sind 70 Nationen und mehr als 30 Sprachen, unterschiedliche Religionen und Lebenseinstellungen im LAMSA vereint. Der Verband ist Ansprechpartner und Interessenvertretung von Migrant*innen und ihren Organisationen gegenüber integrationspolitisch relevanten Institutionen. Nicht nur die Mitgliederzahlen, auch die Handlungsfelder des Landesverbands haben sich in dieser Zeit stetig erweitert.

Wir gratulieren zum 10jährigen Bestehen.

Zum aktuellen Newsletter


02.11.2018 - Welche Wege gibt es aus der Duldung?

Seit einigen Jahren gibt es für "geduldete" Menschen Wege, um einen dauerhaften Aufenthalt zu erhalten. Aber nur wenige profitieren von diesen Regelungen. Warum?

"Geduldete" Menschen leben in einer ständigen Ungewissheit darüber, was mit ihnen passieren wird. Sie können jederzeit ohne Vorwarnung abgeschoben werden, wenn die Ausländerbehörde der Ansicht ist, dass die "Abschiebungshindernisse" nicht mehr bestehen. Die Regierungsparteien haben sich im Eckpunktepapier für eine Fachkräfteeinwanderung vorgenommen, Kriterien für einen "verlässlichen Status Geduldeter" zu finden, die "gut integriert" sind. Wie diese Kriterien aussehen werden, ist noch unklar.

Schon heute gibt es Regelungen, wonach Geduldete unter Umständen eine Aufenthaltserlaubnis erhalten und langfristig in Deutschland bleiben können...

Zum Artikel beim Mediendienst Integration


27.10.2019 - Expertise: Wer hat einen "Migrationshintergrund"?

Seit Langem kritisieren Forscher, wie der "Migrationshintergrund" erfasst wird. Zuletzt gab es einige Änderungen in der Definition und Erhebung. Die Sozialanthropologin Anne-Kathrin Will schreibt dazu in ihrer aktualisierten Expertise für den MEDIENDIENST: Die Neuerungen haben den "Migrationshintergrund" noch undurchsichtiger gemacht.

Expertise: Wer hat einen "Migrationshintergrund"?


23.10.2018 - Stadt Halle (Saale) veröffentlicht aktuellen Migrationsbericht

Die Stadt Halle (Saale) hat den aktuellen Migrationsbericht 2018 – Migrationsentwicklung in der Stadt Halle (Saale)- veröffentlcht. Dieser Bericht der Beauftragten für Migration und Integration stellt die Einwanderungssituation in der Stadt Halle (Saale) für die Jahre 2015, 2016 und 2017 sowie die Netzwerkstrukturen der Migrations- und Integrationsarbeit dar. Er gliedert sich in einen historischen Rückblick, Strukturdaten und gesellschaftliche Teilhabe.


11.10.2018 - Dolmetscher-  und Übersetzerkosten im SGB II und im Sozialrecht überhaupt

Harald Thomé, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht informiert in seinem aktuellen Newsletter, dass er die relativ neue und aktuelle Weisung der Bundesagentur für Arbeit aus dem internen Handbuch für den Dienstbetrieb zur „Inanspruchnahme von Übersetzungs- und Dolmetscherdiensten“ der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen kann. Alle die mit dieser Fragestellung zu tun haben, können die Weisungslage und Rechtslage daran klären.

Den Handbuchhinweis: „Inanspruchnahme von Übersetzungs- und Dolmetscherdiensten“ gibt es hier.

09.10.2018 - Publikation „Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte“

Von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gibt es eine mehrsprachige Publikation „Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte“.

Die Broschüre liegt in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Pashtu, Persisch/Dari, Russisch, Serbisch und Türkisch vor. Sie informiert ausführlich über Formen und Orte von Diskriminierung und verweist auf Unterstützungs- und Beratungsangebote.

Bestellung und Download der Hefte sind kostenfrei.



04.10.2018 - Interview: Drücken Flüchtlinge die Löhne?

Die Löhne sinken, weil viele Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt ankommen – diese Behauptung hört man immer wieder. Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat den Ökonomen Herbert Brücker gefragt, was die Forschung dazu sagt.

Zum Interview.


02.10.2018 - Pressemitteilung des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates zum Tag der Einheit

Der Tag der deutschen Einheit ist ein Teil der Migrationsgeschichte unseres Landes. Nach dem Mauerfall haben auch viele (Ost)deutsche ihr gewohntes Leben umgestellt und anderen Orts ein neues Leben begonnen. Aufgrund ihres Aussehens und Akzents haben sie ebenfalls eine Ausgrenzung als 'Ossis' erlitten. Vielen Einwanderern*innen und Deutschen mit Migrationshintergrund geht es immer noch so. Dabei belegen Studien, dass in der emotionalen Verbundenheit zu Deutschland kein merklicher Unterschied zwischen Bevölkerungsgruppen, mit und ohne Migrationshintergrund, besteht.

Zur Pressemitteilung

15.09.2018 - Interkulturelle Woche - 24. September bis 29. September 2018

Seit 36 Jahren findet bundesweit die Interkulturelle Woche statt, die auch dieses Jahr wieder zu einer Festwoche der kulturellen Vielfalt in Halle wird. Seit 1993 ist es für die Stadt Halle eine feste Tradition geworden, diese Ende September zu feiern und damit die Weltoffenheit der Stadt zu unterstreichen.

Ein zentrales Anliegen der Initiative ist es, sowohl durch Information als auch durch persönliche Kontakte und Gespräche ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen zwischen MigrantInnen und der Mehrheitsgesellschaft beizutragen.


27.08.2018 - Interaktive Ausstellung: #Muslimisch_in_Ostdeutschland für Schulklassen und Projektgruppen vom 3. bis 27. September 2018

Vom 3. bis 27. September 2018 präsentiert das Projekt „Respekt für Religion – Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt erstmalig die Ausstellung: #Muslimisch_in_Ostdeutschland.

Zum Hintergrund der Ausstellung: Auch wenn die Anzahl der Muslime in den „neuen Bundesländern“ noch immer deutlich kleiner ist als in den „alten Bundesländern“, gibt es auch in Sachsen-Anhalt mittlerweile Muslime, die hier leben, arbeiten und zu Hause sind. Doch was heißt das? Viele Menschen reagieren auf die zunehmende Vielfalt in unserer Gesellschaft mit Ängsten und Vorurteilen. Doch was wissen wir überhaupt über Muslime, die hier leben?

Muslimische Perspektiven in Deutschland sind zahlreich und unterschiedlich. Ebenso wie es „die Christen“ oder „die Deutschen“ nicht gibt, gibt es nicht „die Muslime“. In diesem interaktiven Lernangebot können sich Schüler_innen ein eigenes Bild von der Vielfalt muslimischer Lebenswelten hier vor Ort machen. Die Ausstellung lädt ein, muslimische Perspektiven kennen zu lernen und sich mit Fragen zur eigenen Identität und Zugehörigkeit auseinander zu setzen und fordert zum Positionieren und Beteiligen auf. Mit unterschiedlichen Medien an verschiedenen thematischen Lernstationen regt die Ausstellung zu einer Entdeckungsreise nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden an. Dabei werden die Schüler_innen von Ausstellungsbegleiter_innen unterstützt.

Die Ausstellung richtet sich vor allem an Schüler_innen ab Klasse 7 und knüpft u.a. an Lerninhalte der Fächer Religion, Ethik und Sozialkunde an.

Anmeldung und Terminvereinbarung über Projekt „Respekt für Religion“

Telefon: 0391 / 56 282 76

Cathrin Kubrat - Projektleiterin - Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.

Projekt „Respekt für Religion – Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt"

Max-Josef-Metzger-Straße 3
39104 Magdeburg
Telefon: 0391/56 28 276
Fax: 0391/56 28 278

Homepage

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.



03.08.2018 - Podiumsgespräch in Köln: Womit haben prekär beschäftigte Einwanderer zu kämpfen?

Der Mediendienst Integration informiert: Viele Migranten sind in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt.

Besonders Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus sind betroffen. Wie sieht der Alltag dieser Menschen aus? Welche politischen und gewerkschaftlichen Vorschläge gibt es zur Verbesserung ihrer Lage? Dazu veranstaltet die "Rosa-Luxemburg-Stiftung" am Dienstag um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion in Köln. Es sprechen ein Gewerkschaftssekretär von "ver.di" Köln und eine Vertreterin des Vereins "Arbeit und Leben" aus Berlin.

Zahlen und Fakten zum Thema Migration und Arbeit haben wir hier zusammengefasst.

Der Mediendienst Integration auf facebook


26.07.2018 - Einladung zu den Interkulturellen Spaziergängen 2018

Die Servicestelle Interkulturelles Lernen in Schulen in Sachsen-Anhalt lädt auch in diesem Jahr zu den „Interkulturellen Spaziergängen“ ein. Bei dieser Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Migrant*innenorganisationen bzw. Vereine direkt vor Ort kennenzulernen und sich mit deren Vertretern sowie anderen Teilnehmer*Innen gezielt zur Thematik “Interkulturelles Lernen und Interkulturelle Öffnung“ auszutauschen.

Auf Nachfragen haben wir dieses Jahr die Veranstaltungen terminlich so organisiert, dass die Teilnahme auch an mehr als einem Standort möglich ist. Weitere Informationen zu den diesjährigen Stationen finden Sie in den Einladungen für Dessau-Roßlau, Halle und Magdeburg oder unter Qualifizierungsangebote. Bei Interesse können Sie sich verbindlich per E-Mail (schule@lamsa.de) anmelden.


25.07.2018 - Verhaltensregeln fürs Baden in 28 Sprachen

Das Sommerwetter scheint kein Ende zu nehmen. Damit auch im Freibad und anderen Gewässern alles gut geht, hat die Deutsche Lebensrettungssgesellschaft e.V. Verhaltensregeln fürs Baden in 28 Sprachen veröffentlicht. Sie können die pdf-Dokumente in A4-Größe hier herunter laden. Viersprachige Faltblätter (Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch) und Dateien in Plakatgröße gibt es dort ebenso wie eine viersprachige App fürs Smartphone.



07.07.2018 - Vor 20 Jahren: "Rat für Migration" wurde gegründet

Am 7. Juli 1998 gründeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den "Rat für Migration" (RfM) mit dem Ziel, die Politik in der Einwanderungsgesellschaft kritisch zu begleiten. Heute hat der Rat über 160 Mitglieder. Der RfM, der auch Projektträger des MEDIENDIENSTES ist, äußert sich in Stellungnahmen, Publikationen und Medienbeiträgen zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Migration und Integration. Vor der Bundestagswahl forderten die Mitglieder in einem Manifest ein Umdenken in der deutschen Einwanderungspolitik.


29.06.2018 - Neue Webseite des MEDIENDIENSTES INTEGRATION

Einfacher, übersichtlicher und leichter zu teilen: Unsere neue Webseite ist online – mit Zahlen, Fakten und Experten zu den Themen Migration, Integration und Asyl in Deutschland. Auf unserem Facebook-Kanal haben wir ein kurzes Video zu den neuen Funktionen veröffentlicht. Wir freuen uns über Anregungen, Lob und Kritik.


22.06.2018 - Studie: Wie gehen Städte mit kultureller Vielfalt um?

Während einige Städte in Deutschland seit langem von Migration geprägt sind, haben andere weniger Erfahrung mit der Integration von Einwanderern. Welche Integrationskonzepte haben sich in den Kommunen bewährt? Dieser Frage gehen Forscherinnen des "Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung" in der Studie "Kulturelle Vielfalt in Städten: Fakten – Positionen – Strategien" nach. In ihrer Analyse unterscheiden sie verschiedene Stadt-Typen, darunter "Magneten", "Nachholer" und "Gestalter". Unter anderem empfehlen die Autorinnen, dass die Städte sich untereinander stärker vernetzen, um voneinander zu lernen.


15.05.2018 - Ramadan – Fastenmonat der Muslime

Im  aktuellen Amtsblatt gibt es auf Seite 3 eine interessante Information über den Ramadan, den Fastenmonat der Muslime - Klick auf das Bild zum Amtsblatt...



10.05.2018 - Zweite Dialogkonferenz von samo.fa am 31.05.2018

Das Projekt ‚samo.fa – Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit’ im Verband der Migrantenorganisationen Halle/Saale (VeMo) e.V. lädt sie herzlich zur zweiten Dialogkonferenz

am 31.05.18 von 15:30 -19:00 Uhr im Literaturhaus Halle, Bernburger Str. 8, 06108 Halle (Saale) ein.

Flyer Seite 1 - Flyer Seite 2

Die Migrantenorganisationen und Aktive werden als Akteure auftreten und auf Augenhöhe mit kommunalen und politischen Vertretern diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Konzepte, Erfolge und Herausforderung in der Arbeit mit Geflüchteten mit besonderem Fokus auf das Nachhaltigkeitspotential von Migrantenorganisationen. Es wird besprochen, ob Gestaltungsräume für eine Teilhabe, Demokratieentwicklungen und Zukunftsperspektiven in Halle aktiviert werden können.

 

30.04.2018 - Ihr Weg zur Universität - studienvorbereitende Intensivsprachkurse für Geflüchtete

Die UNESCO-Weltkulturerbestadt Wittenberg, in der der berühmte Reformator Martin Luther lebte, unterrichtete und seine 95 Thesen verfasste, ist Sitz des Instituts für deutsche Sprache und Kultur.  Wir bieten seit 21 Jahren Sprach- und landeskundliche Kurse sowie Weiterbildungen auf dem Gebiet Deutsch als Fremdsprache für internationale Studierende, Graduierte und Akademiker an. Weiterhin führen wir Study-Abroad-Programme für Partneruniversitäten der Martin-Luther-Universität  durch.
Die vielen Sehenswürdigkeiten, die internationale Atmosphäre am Institut sowie die Gastfreundlichkeit der Einwohner, die jahrein jahraus gern als Gasteltern auftreten, machen die Lutherstadt Wittenberg zu einem  idealen Ort, um die deutsche Sprache zu erlernen und Deutschland zu erleben.

Das Institut für deutsche Sprache und Kultur e.V. führt in Halle und in Wittenberg Intensivsprachkurse zur Studienvorbereitung durch. Die Martin-Luther-Universität unterstützt anerkannte politische Geflüchtete und finanziert die Sprachkursteilnahme.

Aktuell gibt es in Halle dieses Angebot.

http://www.sprache.uni-halle.de/


27.04.2018 - Ausstellungseröffnung „Die Geschichte Israels“ am 4. Mai 2018

Die Vereinten Nationen verabschiedeten im Herbst 1947 den Teilungsplan, der die Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates im Britischen Mandatsgebiet Palästina vorsah. Im Mai 1948 wurde nur der Staat Israel gegründet, der von den arabischen Nachbarstaaten sofort angegriffen wurde.

Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Halle-Umland der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wird am 4. Mai um 10 Uhr im Stadthaus die Ausstellung „Die Geschichte Israels“ eröffnet. Auf 18 großen Tafeln thematisiert diese Ausstellung neben der Geschichte von Erez Israel (Land Israel) auch die Problematik der jüdischen und arabischen Flüchtlinge, den gegen israelische und auch jüdische Ziele gerichteten Terror sowie das Streben der Menschen in Israel und Palästina nach Frieden mit ihren Nachbarn.

Zur Eröffnung dieser sehr wichtigen und sachlichen Ausstellung hat der Oberbürgermeister der Stadt Halle auch den Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Jeremy Issacharoff sowie Mitglieder der Landesregierung Sachsen-Anhalts und herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Halle herzlich eingeladen.

Die Ausstellung im Hallenser Rathaus wird bis zum 14. Juni gezeigt und von vielen Ge-sprächsangeboten und anderen Veranstaltungen begleitet. Die Ausstellungstafeln werden danach Hallenser Schulen und anderen Einrichtungen für weitere Seminare und Projekte zur Verfügung gestellt. Am 8. Mai fliegt eine große Gruppe aus Halle und Umgebung nach Tel Aviv und beginnt dort die 28. Studienreise, die von der kleinen Arbeitsgemeinschaft Halle-Umland organisiert und vom Vorsitzenden Detlev Haupt geleitet wird.

Durch diese Ausstellung und die neue Studienreise setzt die Arbeitsgemeinschaft Halle-Umland der DIG ein bewusstes Zeichen der besonderen Solidarität mit den Menschen im Staat Israel, die in diesem Jahr an die Staatsgründung Israels vor 70 Jahren und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen im Mai 1948 erinnert. Noch lebt Israel nicht in klar definierten und anerkannten Grenzen, noch gibt es keinen Frieden mit „den Palästinensern“. So ist die Ausstellung und die Reise Ausdruck der Anteilnahme an der Sorge der Menschen in Israel u n d Palästina, die die Hoffnung auf FRIEDEN nicht aufgegeben haben.

Kontakt:
Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
Arbeitsgemeinschaft Halle-Umland
Vorsitzender Dr. Detlev Haupt – Hegelstr. 14, 06114 Halle (Saale)
Tel. 0345/5233786 – Mail: Haupt-Halle@t-online.de

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26.04.2018 - Bundesfreiwilligendienstler*innen in der Integrationsarbeit gesucht

Die Freiwilligenagentur Halle teilt mit, dass für verschiedene Einrichtungen in Halle Interessierte gesucht werden, die ab Mai einen Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug beginnen möchten.

Nähere Informationen finden Sie in dieser Ausschreibung.  Bei Interesse senden Sie bitte das beiliegende Interessentenprofil an Frau Kristin Wicklein.

Nach einer Information von Sulamith Fenkl-Ebert


26.04.2018 - Mehrsprachige Informationsbroschüren zur  Schuldnerberatung 

Wer Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Sozialhilfe oder ALG II erhält, hat wenig Geld zur Verfügung. Schnell passiert es, dass Rechnungen nicht bezahlt werden können, Mahnungen folgen und sich Schulden auftürmen. Das kann gravierende Konsequenzen haben: Wohnungsverlust, abgestellte Strom- oder Gasversorgung, Pfändungen und vor allem psychischen Druck. Für Betroffene liegen jetzt neun mehrsprachige Informationsblätter zu folgenden Themen vor:

    - Wohnungssicherung (Mietschuldenprobleme)

    - Energiesicherung (bei Schulden bei Strom- und Gasversorgern)

    - Pfändungsschutzkonto (Zur Einrichtung eines "P-Kontos", wenn Pfändung droht)

    - Basiskonto (Jede/r hat ein Recht auf ein Girokonto!)

    - Einkommenspfändung

    - Vermögenspfändung und Sachpfändung

    - Verbraucherinsolvenzverfahren

    - Mahnungen – Drohungen – Telefonterror

    - Gerichtliches Mahnverfahren

Die Informationsblätter gibt es in den folgenden Sprachen:

Arabisch, Bulgarisch. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Persisch/Farsi, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch

 http://www.schuldnerberatung-hessen.de/informationsblaetter-53/deutsch.html

Nach einer Information von:  Christian Altmann – Integrationskoordinator
                                              Stadt Dessau-Roßlau - Integrationsbüro


25.04.2018 - Pressemitteilung des Vorstands des Bundeszuwanderungs-und Integrationsrats (BZI) zum gestern vorgestellten Gutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

Für eine Einwanderungsgesellschaft reicht ein Einwanderungsgesetz nicht aus, wir brauchen ein Partizipationsgesetz

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat gestern (Dienstag) sein Jahresgutachten vorgelegt. Dazu erklärt der Vorstand des Bundeszuwanderungs-und Integrationsrat (BZI):

Das Einwanderungsland Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz und bessere gesetzgeberische Möglichkeiten, um Integration zu fördern, das betont das SVR-Jahresgutachten 2018.

Als Bundeszuwanderungs-und Integrationsrat begrüßen und bekräftigen wir diese Empfehlung der Sachverständigen. Wir betonen aber zugleich, dass unser Land neben einem Einwanderungsgesetz, das die Steuerung von Arbeitskräfteeinwanderung erleichtert, dringend auch ein Partizipationsgesetz braucht, das die politische und gesellschaftliche Teilhabe von allen in Deutschland lebenden Menschen mit Einwanderungserfahrung gewährleistet. Diesen Appell für ein Partizipationsgesetz haben wir, gemeinsam mit anderen Migrantenorganisationen, in vielen Stellungnahmen erläutert.

Deutschland hat mittlerweile seinen Platz als Top-Einwanderungsland verfestigt. Das macht die Bundesrepublik aber nicht automatisch zu einer Einwanderungsgesellschaft mit gerechten Teilhabechancen. Da gibt es noch Luft nach oben und einen dringenden Bedarf für ein Partizipationsgesetz!

Über BZI:

Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) ist der Zusammenschluss der Landesarbeitsgemeinschaften der kommunalen Ausländerbeiräte und Ausländervertretungen. Über ihn werden über 400 demokratisch gewählte Ausländerbeiräte in 13 Bundesländern und somit bislang etwa vier Millionen ausländische Mitbürger in Deutschland repräsentiert.

Hintergrund:

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration ist ein politisch unabhängiges Expertengremium, welches jedes Jahr in einem Gutachten die Integrations- und Migrationspolitik in Deutschland bilanziert und politische Handlungsempfehlungen formuliert. Das diesjährige Gutachten trägt den Titel „Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“ Der Sachverständigenrat und sein Forschungsbereich werden von sieben großen deutschen Stiftungen getragen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung

Beste Grüße

Dr. Deniz Nergiz

Geschäftsführerin

 

Bundesgeschäftsstelle: Brunnenstrasse 181| 10119 Berlin

Telefon: 030 450 891 19

Web: http://www.bzi-bundesintegrationsrat.de/ 



23.03.2018 - Hinweis auf veränderte Öffnungszeiten der Ausländerbehörde


Die Ausländerbehörde der Stadt Halle (Saale) hat ab dem 3.4.2018 neue Öffnungszeiten.


16.03.2018 - Aktualisierte Begriffsbestimmungen in der Flüchtlingsarbeit

In der Debatte um Flüchtlinge in Deutschland tauchen immer wieder Fachbegriffe auf, die im juristischen Sinne falsch verwendet werden oder uneindeutig sind. Oft spricht man beispielsweise von "Asylbewerbern" und "Flüchtlingen" synonym. Bei diesen Begriffen gibt es aber unterschiedliche Definitionen, die der MEDIENDIENST INTEGRATION in einer Übersicht zusammengestellt hat.


14.03.2018 - Deutsche Umwelthilfe startet Wettbewerb "Gärten der Integration 2018"

Deutsche Umwelthilfe startet Wettbewerb

Nach dem erfolgreichen Wettbewerb 2017 setzt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihre Auszeichnung dreier weiterer "Gärten der Integration" für 2018 fort. Mitmachen dürfen Gartenprojekte und Initiativen, die Geflüchtete mit einbeziehen. Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs ist das Thema "Empowerment". Mit dem Wettbewerb möchte die DUH das Engagement aller Beteiligten für eine tolerante und diverse Gesellschaft durch interkulturelle Lernorte ehren.

Beim gemeinsamen Gärtnern bieten sich viele Anknüpfungspunkte für Geflüchtete, mit dem Leben in Deutschland vertraut zu werden und einen Platz in der Gesellschaft zu finden: Durch das "Wurzeln schlagen" bei der Gartenarbeit, das Kennenlernen der hiesigen Flora und Fauna, das Kontakte knüpfen sowie das Einbringen der eigenen Fähigkeiten.

"Geflüchtete bereichern Gartenprojekte durch Gartenbau- und Agrarwissen aus den Heimatländern, durch handwerkliches Geschick, Kochkünste oder mit dem Willen zum Anpacken. Das gemeinsame Gärtnern sorgt für Erfolgserlebnisse und die Gärtner erfahren Wertschätzung durch die Gemeinschaft. Im Alltag zwischen Sprachkursen und Behördengängen kann dieser Austausch eine äußerst wertvolle und sinnstiftende Abwechslung sein", sagt Silke Wissel, Projektverantwortliche bei der DUH. "Empowerment" heißt das im Fachjargon: die Erfahrung, dass die eigenen Fähigkeiten gebraucht werden und Veränderungen herbeiführen können. Solche Erlebnisse sind wichtig für jeden Menschen; für Geflüchtete sind sie zusätzlich ein Schlüssel zur Integration in unsere Gesellschaft.

Im Rahmen des Projekts "Gärten der Integration" zeichnet die DUH 2018, ebenso wie im Jahr zuvor, drei "Gärten der Integration" aus. Diese erhalten ein Preisgeld von 500 Euro. Ab sofort können sich Gärten um den Titel "Garten der Integration 2018" bewerben. Einsendefristen für die drei Auszeichnungen sind der 31. Mai 2018 (für die 1. Auszeichnung), der 31. Juli 2018 (für die 2. Auszeichnung) und der 30. September 2018 (für die 3. Auszeichnung). Fachlich und finanziell gefördert wird der Wettbewerb innerhalb eines Sonderprogramms "Umwelt und Geflüchtete" durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Links:

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf: https://www.duh.de/gaerten-der-integration/

Mehr über die Arbeit der DUH im Bereich Stadtnatur: www.duh.de/zielgruppen/kommunen/stadtnatur

Informationen zum DBU-Sonderprogramm "Umwelt und Geflüchtete": https://www.dbu.de/123artikel37278_2362.html

Pressekontakt:

Silke Wissel, Teamleiterin Stadtnatur Deutsche Umwelthilfe
07732 9995-65, 0151 10844768, wissel@duh.de

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de | www.twitter.com/umwelthilfe |
www.facebook.com/umwelthilfe

DBU Pressereferat:

Pressesprecher Franz-Georg Elpers
Tel.: 0541 9633-520, Fax: 0541 9633-198
E-Mail: fg.elpers@dbu.de

Internet: www.dbu.de https://twitter.com/umweltstiftung
https://www.facebook.com/DeutscheBundesstiftungUmwelt
https://www.instagram.com/deutschebundesstiftungumwelt/

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell


22.02.2018 - Einladung zur Frühjahrsakademie des LAMSA e.V. am 25. April 2018 in der Leopoldina Halle

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) veranstaltet unter dem Motto „LAMSA – Fachlichkeit, Qualität und Profil“ die erste LAMSA – Frühjahrsakademie.

Unsere Themen sind:

  • Interkulturelle Bildung
  • Ausbildung und Arbeitsmarkt
  • Sprachmittlung
  • Diskriminierung und (Alltags-)Rassismus
  • Ehrenamt

Ziel ist es, die Wirkung der LAMSA-Integrationsarbeit am Modellcharakter, der Pionierarbeit und Nachhaltigkeit unserer Projekte herauszuarbeiten.


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt haben sich am 15. November 2008 in Dessau zu einem „Landesnetzwerk Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt“ (LAMSA) zusam- mengeschlossen.

Voraussetzung für den Dialog mit Migrant*innen auf Augenhöhe ist es, Integration als gesamtgesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe wahrzunehmen und voranzubringen. So war die Gründung des LAMSA durch den Integrationsgipfelprozess der Bundesregierung inspiriert. Wer, wenn nicht die Migrant*innen selbst, wissen am ehesten, welche Maßnahmen gebraucht werden, um die Integration Zugewanderter erfolgreich zu gestalten?

LAMSA ist inzwischen nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ gewachsen. Gemeinsam mit fast 100 Migrantenorganisationen und Einzelpersonen vereint LAMSA 70 Nationen und mehr als 30 Sprachen, unterschiedliche Religionen und Lebenseinstellungen.

Unter dem Motto „LAMSA – Fachlichkeit, Qualität und Profil“ wollen wir Sie im Rahmen unserer ersten Frühjahrsakademie über den Arbeitsstand unserer Fachbereiche von Heute informieren und uns gemeinsam mit Ihnen über die Aufgaben der Migrations-/Integrationsarbeit von Morgen austauschen.

Seien Sie also herzlich willkommen und diskutieren Sie aktiv mit!

Nguyen Tien Duc, Vorstandsvorsitzender des LAMSA e.V. 

Zugehörige Dokumente:

Einladung Frühjahrsakademie 2018



28.12.2017 - Ergebnisse der Wahlen zum Ausländerbeirat veröffentlicht

Im aktuellen Amtsblatt der Stadt Halle wurde am 23.12.2017 das Ergebnis der Wahlen zum Ausländerbeirat veröffentlicht.



Die konstituierende Sitzung wird am 16.01.2018 stattfinden.



15.12.2017 - Internationaler Tag der Migranten am 18. Dezember - Kostenlose Elterninfo  zur kindlichen Sprachentwicklung in persischer SpracheInternationaler Tag der Migranten am 18. Dezember - Kostenlose Elterninfo in persischer Sprache zur kindlichen Sprachentwicklung

Frechen (ots) - Der Anteil von Vorschulkindern mit Migrationshintergrund in Deutschland nimmt zu. 2016 kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,39 Millionen und damit rund 38 Prozent der unter Fünfjährigen aus Einwandererfamilien. In einigen westdeutschen Ballungszentren haben sogar mehr als die Hälfte der unter Sechsjährigen eine Migrationsgeschichte. Unter ihnen auch eine Vielzahl von Kindern, die mit ihren Familien aus Afghanistan oder anderen persischsprachigen Gebieten nach Deutschland gekommen sind.

Anlässlich des Internationaler Tag der Migranten macht der dbl auf eine Gemeinschaftsproduktion mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" aufmerksam: Eine persische Version des Eltern-Informationsblattes "Wie spricht mein Kind?".

Internationaler Tag der Migranten am 18. Dezember / Kostenlose Elterninfo in persischer Sprache zur kindlichen Sprachentwicklung

Cover der Elterninfo "Wie spricht mein Kind?" in persischer Sprache. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/34356 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V./Cover:dbl/Foto:ulkas-fotolia.com"

Um Eltern mit persischer Muttersprache in der Sprachförderung ihrer Kinder zu unterstützen, werden dort, wie im deutschsprachigen Flyer, Informationen für Eltern zum Thema Sprachentwicklung angeboten sowie viele Anregungen für die Sprachförderung im Alltag gegeben. Auch finden sie dort Hinweise, in welchen Fällen sie sich besser beraten lassen sollten. Ein Diplom-Lehr- und Forschungs-Logopäde, der zugleich Persisch-Muttersprachler ist, hat die sprachspezifischen Daten zum Spracherwerb im Persischen (Farsi) zusammengetragen und den Flyer-Text in Farsi verfasst.

Auf der Website des Deutschen Bundeverbandes für Logopädie e.V. (dbl) kann dieser Flyer kostenlos heruntergeladen und persischsprechenden und vor allem lesenden Interessierten, beispielsweise in Unterkünften, Beratungsstellen, Unterstützerinitiativen, Kindergärten, Schulen, Arbeitsstellen, im Gesundheitswesen oder auch in der Freizeit bei Bedarf oder Interesse zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen auf der dbl-Website unter: https://goo.gl/WfachU

Pressekontakt:

Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl),
Dagmar Karrasch
(Präsidentin),
Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen.
Pressereferat: Margarete Feit, Tel.: 02234/37953-27,
Fax: 02234/37953-13, E-Mail: presse@dbl-ev.de,

Internet: www.dbl-ev.de

Original-Content von: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V., übermittelt durch news aktuell
Übernommen von PIA - Pflaster-Info-Agentur

Wer kein Persisch versteht, sich aber einen Eindruck vom Inhalt des Flyers im Deutschen, Türkischen oder Russischen machen möchte, findet ihn hier im dbl-Shop.


08.12.2017 - Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für FlüchtlingeThuenen-Institut verröffentlicht alltagstauglichen Ratgeber für Flüchtlinge - Viele Menschen sind in den vergangenen Jahren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sie wollen hier arbeiten und für sich und ihre Familien eine Existenz aufbauen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, benötigen sie zunächst leicht verständliche Informationen über die ersten Schritte in den Arbeitsmarkt. Das Thünen-Institut hat dazu nun einen alltagstauglichen Ratgeber veröffentlicht, der praktische Tipps zusammenstellt und geflüchteten Menschen Mut machen will. Er ist auf Deutsch und Arabisch erhältlich. Die Broschüre ist die Ergänzung zum Ratgeber „Flüchtlinge einstellen – Tipps von Unternehmern für Unternehmer“, der schon im Sommer erschienen ist und stark nachgefragt wurde.

Grundlage für beide Ratgeber waren deutschlandweit durchgeführte Fallstudien in 21 Betrieben, die erfolgreich Flüchtlinge eingestellt haben. In leitfadengestützten Interviews mit den Unternehmerinnen und Unternehmern und den eingestellten Flüchtlingen ging das Wissenschaftlerteam sowohl den Erfolgsfaktoren als auch den Hindernissen für eine Einstellung von geflüchteten Menschen auf den Grund. Karim Boutsoudine, Soziologe am Thünen-Institut, führte die Gespräche mit den Flüchtlingen zum Teil in ihrer Muttersprache und erfuhr so wichtige Details über die Herausforderungen und Probleme, mit denen die Geflüchteten zu tun hatten.


Schnell wurde bei den Gesprächen klar, dass nicht alles perfekt sein muss. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind persönliches Engagement und funktionierende Hilfe vor Ort. Trotz aller möglichen Programme und Unterstützungen wird den einzelnen geflohenen Menschen eine Menge abverlangt. Das sollte auch nicht beschönigt werden. Eine Arbeitsstelle oder ein Ausbildungsplatz erfordert nicht nur das Beherrschen der Alltagssprache, sondern auch das Verstehen technischer Vorgaben und den Umgang mit Geräten. Dazu bedarf es Sprachkenntnisse in Wort und Schrift sowie mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen. Für die Flüchtlinge ist es besonders wichtig, neben der eigenen Einsatzbereitschaft auf persönliche Unterstützung durch Flüchtlingshelfer zurückgreifen zu können. Dann gelingt es, z.B. durch Nachhilfe am Abend, die Herausforderungen zu schaffen.

Aber auch für den Gang zu Behörden, den Abschluss einer Haftpflichtversicherung und die Eröffnung eines Bankkontos ist zu Beginn Hilfe wichtig. Daher appelliert der Ratgeber wiederholt an die Flüchtlinge, Kontakt zu suchen und um Hilfe zu bitten. Auf diese Weise ist es den interviewten Flüchtlingen in den Fallbeispielen gelungen, in den Betrieben Fuß zu fassen und aus Sicht der Betriebsleiter zu begehrten Mitarbeitern zu werden.

In dem kompakten Ratgeber finden Flüchtlinge viele praktische Tipps und Hinweise, damit auch ihnen dies gelingt. Konkret werden die Themen Berufswahl, Bewerbungsgespräch, Beschäftigungseinstieg, das amtliche Verfahren und Herausforderungen im Alltag angesprochen.

Die 28-seitige Broschüre „Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge“ steht auf der Webseite des Thünen-Instituts als PDF zum Download zur Verfügung (http://www.thuenen.de) und kann per E-Mail an ratgeber@thuenen.de als Printexemplar kostenlos angefordert werden (bitte angeben, ob deutsch oder arabisch). Auch der Ratgeber „Flüchtlinge einstellen – Tipps von Unternehmern für Unternehmer“ kann unter dieser Adresse bestellt werden.

Dr. Michael Welling Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei


Kontakt:
Karim Boutsoudine
Thünen-Institut für Marktanalyse, Braunschweig
Tel.: 0531 596-5328
E-Mail: karim.boutsoudine@thuenen.de

Dr. Josef Efken
Thünen-Institut für Marktanalyse, Braunschweig
Tel.: 0531 596-5307
E-Mail: josef.efken@thuenen.de

Dr. Hildegard Garming
Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Braunschweig
Tel.: 0531 596-5113
E-Mail: hildegard.garming@thuenen.de


Weitere Informationen:

https://www.thuenen.de/de/thema/laendliche-lebensshyverhaeltnisse/thuenen-arbeit... - Weitere Infos der Thünen-Arbeitsgruppe "Integration von Flüchtlingen"

 

27.11.2017 - Interaktive Karte »Migration, Integration, Regionen«

Interaktive Karte »Migration, Integration, Regionen« Das Statistische Bundesamt hat mit der Anwendung »Migration.Integration.Regionen« ein interaktives Kartenangebot veröffentlicht, das einen Überblick über die regionale Ansässigkeit von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schutzsuchenden in Deutschland auf Kreisebene bietet. Die Anwendung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Durch die Kooperation konnten migrations- und integrationsrelevante Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden.

Die ausgewählten Informationen stehen in der interaktiven Karte erstmalig in Kombination zur Verfügung und erleichtern dadurch vor allem regionale Analysen und Vergleiche. Daten zu den Themen Ausländeranteil, ausländische Bevölkerung, Schutzsuchende sowie Ausländerinnen und Ausländern am Arbeitsmarkt können visualisiert und verglichen werden. Zu jedem Themenblock sind verschiedene Indikatoren arufbar. Das Kartenangebot kann zudem in jede Webseite eingebaut werden.

Weitere Informationen


22.11.2017 - Einladung zur Jahresabschlussveranstaltung

Der Ausländerbeirat der Stadt Halle, der Verband der Migrantenselbstorganisationen Halle (Saale) e.V., die Stadt Halle (Saale), in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. setzen sich seit vielen Jahren gemeinsam zur Stärkung des Integrationsprozesses von Migrantinnen und Migranten in Halle ein.

Wir möchten auch in diesem Jahr die Gelegenheit nutzen mit Ihnen/Euch UNSERE Arbeit Revue passieren zu lassen, den vielen Ehrenamtlichen Dank zu sagen und mit Ihnen/Euch den Jahresabschluss feiern.

Hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich ein:

 Am Samstag, den 09.12.2017 von 16.00 – 22:00 Uhr

in das Puschkinhaus Halle in der

Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)

Es erwarten Sie/Euch viele Überraschungen, kleine Leckereien und kulturelle Beiträge.

Zur Einladung und zum Ablaufplan


18.11.2017 - Berufsausbildung – Schlüssel zur Integration

Berufsausbildung – Schlüssel zur Integration BIBB-Analysen zur beruflichen Integration von Geflüchteten  - Um nach Deutschland geflüchtete Menschen durch berufliche Bildung künftig noch besser zu integrieren, wird es entscheidend darauf ankommen, in qualitativer und quantitativer Hinsicht individuell passende Angebote bereitzustellen. Diese müssen der Vielfalt der Bildungsvoraussetzungen, Lebenslagen, Fluchterfahrungen und dem Alter der geflüchteten Menschen gerecht werden. Bestehende Fördermaßnahmen zur Vorbereitung auf eine Ausbildung sollten in Richtung Unterstützung und kontinuierliche Begleitung innerhalb von Regelangeboten weiterentwickelt werden.

Zudem ist für die Vermittlung grundlegender Kompetenzen von Beginn an genügend Zeit einzuplanen und die Sprachförderung in bestehende Angebote zu integrieren.

Dies sind einige der zentralen Ergebnisse von Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt wurden. Das „Wissenschaftliche Diskussionspapier“ mit dem Titel „Geflüchtete und berufliche Bildung“ steht im Internetangebot des BIBB zum Herunterladen zur Verfügung.

„Berufsausbildung ist ein Schlüssel zur Integration. Sie muss als Investition in eine langfristig angelegte Integration in Deutschland verstanden werden“, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. „Die duale Ausbildung kann insbesondere dann eine Brücke in Arbeitswelt und Gesellschaft bauen, wenn der praktische Teil der Ausbildung eine Integration der Auszubildenden in den Betrieb beziehungsweise in den betrieblichen Alltag bedeutet. Dies ist gerade in kleinen und mittleren Unternehmen der Fall.“ Die betriebliche Sozialisation, die auch ein Verständnis für die Lebenssituation von Geflüchteten voraussetzt, spiele dabei eine wichtige Rolle.

Bereits 2016 zeigten Betriebe aktiv ihre Bereitschaft, Geflüchtete auszubilden. Jeder zehnte kleine und mittlere Betrieb (KMU) hatte seinerzeit von sich aus Praktikums- oder Ausbildungsplätze für Geflüchtete angeboten, so eine BIBB-Betriebsbefragung. Um auch in Zukunft zusätzliche Plätze bereitzustellen, signalisieren die befragten KMU allerdings Unterstützungsbedarf, insbesondere mit Blick auf ergänzende Angebote beim Übergang in Ausbildung, zum Beispiel durch Praktika, bei der Entlastung von Formalitäten sowie bei der individuellen Begleitung und Lernunterstützung vor und während der Ausbildung. Ausbildungsbegleitende Deutschkurse und mehrwöchige Betriebspraktika vor der Ausbildung stehen bei den KMU dabei an vorderster Stelle, dicht gefolgt von der Erledigung externer Formalitäten und ausbildungsbegleitenden Hilfen.

Wenngleich junge Geflüchtete zurzeit noch verstärkt Angebote der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung durchlaufen, wächst auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber für eine berufliche Ausbildung mittlerweile deutlich an. So befand sich laut einer vom BIBB und der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeinsam durchgeführten Studie (BA/BIBB-Migrationsstudie) rund jede/-r Vierte (ca. 26 %) aller bei einer Arbeitsagentur gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber aus einem nicht europäischen Asylherkunftsland zum Befragungszeitpunkt Ende 2016/Anfang 2017 in einer betrieblichen Ausbildung.

Das „Wissenschaftliche Diskussionspapier“ des BIBB, Heft-Nr. 187, mit dem Titel „Geflüchtete und berufliche Bildung“ kann im Internet kostenlos unter

http://www.bibb.de/wdp-gefluechtete-und-berufliche-bildung heruntergeladen werden.

Andreas Pieper Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)


30.10.2017 - Zentrum für Migration und Arbeit startet Beratungshotline am 1.11. 2017

Zentrum für Migration und Arbeit startet Beratungshotline am 1. November 2017 Sachsen-Anhalt. Am 1. November 2017 startet das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) seine E-Mail- und Telefon-Hotline zur Beratung der Akteure in der Migrationsarbeit. Der Beratungsservice steht für Fragen rund um das Thema Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten in Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Ziel ist die schnelle und unkomplizierte Vermittlung von Anliegen an die jeweils zuständigen und kompetenten Ansprechpartner*innen in Sachsen-Anhalt, die im Integrationsprozess unterstützen können. Hierdurch sollen alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich für die Integration von Zugewanderten in den sachsen-anhaltinischen Arbeitsmarkt engagieren, und Unternehmen unterstützt werden.

Die kostenlose Beratungshotline ist von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr unter der Nummer 0800.936 44 72 zu erreichen. Anfragen per Mail können an welcome@zemigra.de gesendet werden. Eine Rückmeldung erfolgt spätestens am nächsten Werktag.

Anfang kommenden Jahres geht das zentrale Webportal des Zentrums ZEMIGRA online. Neben vielfältigen Informationen, Handreichungen und regionalen Erfolgsgeschichten aus der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten entsteht hier auch eine „virtuelle Landkarte“ auf der Förder- und Begleitangebote der Arbeitsmarktintegration in Sachsen-Anhalt dargestellt sind. Der Service von ZEMIGRA bietet damit allen Akteuren mehr Transparenz und Sichtbarkeit. Nähere Informationen zum Beratungsservice erhalten Sie im Infoblatt


Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt
Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinnützige GmbH
Hegelstr. 39
39104 Magdeburg
Fon: 0391.598 21 15
Mail: welcome@zemigra.de
Web: www.f-bb.de


11.10.2017 - Offizielle Mitteilungen zur Wahl des Ausländerbeirates



01.10.2017 - Impressionen von einer "Nacht der Freu(n)de"

Danke an Jehan Afifi von VeMo Halle e. V. für die Bilder von der "Nacht der Migrantenorganisationen", die in Halle zum achten Mal durchgeführt wurde.

   

   

   

   

   


20.09.217 - Einladung zur 8. Nacht der Migrantenorganisationen am 30.09.2017
                                     - Eine Nacht der Freu(n)de -

Die 8. Nacht der Migrantenorganisationen wird von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination vom Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale), dem House of Resources - Halle und des Engagementfonds Hallianz organisiert und durchgeführt. Sie bietet die Gelegenheit für Einwohner*innen, Zugezogene und Gäste, aber auch für Traditionsvereine und Unternehmen der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenzulernen. Die 8. Nacht der Migrantenorganisationen mit dem Motto „Eine Nacht der Freu(n)de findet am 30.09.2017 als Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche statt.


19.09.2017 - Informationen zur Wahl des Ausländerbeirates

  • Die Wahl des Ausländerbeirates für die Stadt Halle (Saale) findet am 22.11. und am 29.11.2017 jeweils in der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr statt.
  • Die Wahlräume befinden sich im FB Einwohnerwesen am Markplatz 1 (Rathaus) und Am Stadion 6 in Halle-Neustadt.
  • Wählen und gewählt werden darf jeder, wer:

                  - ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen,
              - seit mindestens 6 Monaten seine Hauptwohnung in Halle (Saale) hat,
              - am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat,
              - auf Antrag auch:

  • Personen mit der deutschen und einer ausländischen Staatsangehörigkeit,
  • Eingebürgerte, wenn sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen.

                    Die Wählbarkeit ist nicht möglich für Personen, die verbotenen Organisationen angehören
              und direkt bzw. indirekt bei der Stadt Halle (Saale) im Sinne von § 41 Abs.1 des
              Kommunalverfassungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt beschäftigt sind.

  • Kandidatenvorschläge können von Vereinen, Wählergruppen und Einzelbewerbern beim Wahlleiter abgegeben werden. Hierzu werden Formblätter bereitgestellt. Der Wahlausschuss entscheidet über die Zulassung der Kandidaten.
  • Jeder Wahlberechtigte hat 3 Stimmen, die er einem oder mehreren Kandidaten geben kann.
  • Das Ergebnis der Ausländerbeiratswahl wird vom Wahlausschuss am 04.12.2017 festgestellt.

Hier als Informationsblatt in deutscher Sprache - dazu die Information des Wahlleiters aus dem Amtsblatt der Stadt Halle (Saale).

Informationsblatt Englisch

Informationsblatt Arabisch

Informationsblatt Russisch

Informationsblatt Französisch

Informationsblatt Vietnamesisch


28.08.2017 -  Vielfalt verbindet - Interkulturelle Woche 25.09. - 30.09. 2017

„Vielfalt verbindet“ lautet in diesem Jahr 2017 das bundeseinheitliche Motto der Interkulturellen Woche. Was hält Menschen in einer Gesellschaft zusammen? Wieviel Gemeinsamkeiten und Konsens braucht es, damit Zusammenleben in Vielfalt gelingt? Wieviel Dissens ist fruchtbar? Und was gilt es zu tun, um ein gutes Miteinander in Gerechtigkeit und Respekt zu erhalten?

In freien Gesellschaften leben Menschen miteinander und nehmen auch das Recht in Anspruch, nebeneinander her zu leben. Konflikte gehören in beiden Fällen dazu. Wer sich Ihnen stellt und sich nicht durch einfache Lösungsvorschläge blenden lässt, geht gestärkt daraus hervor. Das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft in Deutschland ist inzwischen Alltag.

Diese Vielfalt, die in Deutschland und in Halle über viele Generationen gewachsen ist, ist die Grundlage der Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Vielfalt weckt die Kreativität für friedliche, zukunftsweisende Konfliktlösungen. Das verbindet und macht stark. Es geht um den zentralen Anspruch, in einer Gesellschaft leben zu wollen, in der Grundwerte und Menschenrechte gelebt werden. „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“. Mit diesem Satz beschreibt der Philosoph Martin Buber Begegnungen, die gleichwertig und gleichberechtigt stattfindet. Die Interkulturelle Woche bietet viele Impulse, vor Ort neue Begegnungen mit geschätzten Nachbarn und Freund*innen in diesem Sinne zu ermöglichen, damit aus dem Nebeneinander ein Miteinander werden kann. Gespräche schaffen Verständnis. Gesellschaftliche Teilhabe erlaubt volle Gleichberechtigung und lässt Integration wachsen.

Wir bitten die vor Ort Verantwortlichen, die in der Interkulturellen Woche tätig sind: Beziehen Sie Position! Ermutigen Sie andere Menschen, Haltung zu zeigen, für Menschenrechte und demokratische Spielregeln. Machen Sie Mut zur Begegnung und zum Austausch, damit sich die Menschen in unserer Stadt besser kennen- und verstehen lernen. In der Begegnung wächst die Kraft, Ablehnung und Ausgrenzung zu überwinden.

Die Interkulturelle Woche fördert den interkulturellen und interreligiösen Dialog und präsentiert die Vielfalt, die Halle zu bieten hat. Im Rahmen der Veranstaltungen der Interkulturellen Woche in Halle (Saale) findet als Abschlussveranstaltung am 30. September 2017 die „8. Nacht der Migrantenorganisationen – Eine Nacht der Freu(n)de“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle, dem Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. statt. Diese Veranstaltung bringt Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und hilft dadurch gegenseitige Ängste abzubauen. Diese Nacht bietet die Gelegenheit für Einwohner*innen, Zugezogene und Gäste, aber auch für Traditionsvereine und Unternehmen der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenlernen.

Der Ausländerbeirat der Stadt Halle dankt allen, die sich im Rahmen der Interkulturellen Woche öffentlich für Begegnung, Teilhabe und Integration einsetzen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum gelingenden Miteinander in unserer Gesellschaft. Wir wünschen Ihnen Freude an der Vielfalt, lebendige und erfüllende Begegnungen und gute Erfahrungen in ihrem Engagement.

Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale)

Zum Programm der IKW


20.08.2017 - Sozial-kulturelles Schiffsprojekt zu Flucht und Migration

Sachsen-Anhalt. Im Projekt "Mit Sicherheit gut ankommen" begeben sich zwei Schiffe im Sommer 2017 auf eine Reise quer durch Deutschland, um auf das Thema Flucht und Migration aufmerksam zu machen. 70 Bronzefiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiot befinden sich an Bord. Das von OUTLAW.die Stiftung initiierte sozial-kulturelle Projekt wird mit seinem "Hingucker", einer Ausstellung, Veranstaltungen und Aktionen entlang der Route Gelegenheiten bieten, sich mit dem Flüchtlingsthema auf eine andere Weise als gewohnt auseinanderzusetzen.

Termine:

  • 12./13.09.2017 (Magdeburg, Petriförder)
  • 16./17.09.2017 (Halle (Saale), Würfelwiese) - Information

Das ehemalige Flüchtlingsschiff "Al-hadj Djumaa", das vor Lampedusa beschlagnahmt wurde, wird am 12. und 13. September 2017 in Magdeburg und am 16. und 17. September 2017 in Halle Station machen. Verschiedene Organisationen, Hilfsprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Einrichtungen zur Flüchtlingshilfe nutzen die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit mit multikulturellen Programmen, Informationen und Gesprächen zu präsentieren. Dies trägt zur Transparenz und Netzwerkbildung in der Flüchtlingsarbeit bei. Neben der Besichtigung des Schiffes und der mitgeführten Ausstellungen finden Schulprojekte,  Musikprogramme, Szenische Lesungen und Gesprächsrunden statt.

Alle Veranstaltungen sind für die Öffentlichkeit zugängig. Zielgruppen sind Schulklassen, interessierte Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Gruppe, Flüchtlingsorganisationen, Vereine, Initiativen u.a.. Weitere Informationen und das jeweilige Programm finden Sie hier.


OUTLAW.die Stiftung

Feidikstr. 27
59065 Hamm
Fon: 02381.987 00 32
Mail: info@outlaw-diestiftung.de
Web: www.outlaw-diestiftung.de


15.08.2017 - Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wird neu ausgerichtet und gestärkt


Sachsen-Anhalt stellt das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit breiter auf und wirbt mit dem Slogan „#Wir sind das Land“ für demokratisches Engagement und ein gelingendes Miteinander. „Mit dem Landesprogramm setzen wir ein klares Signal gegen Hass und Hetze, für ein offenes Klima und gelingendes Zusammenleben in Vielfalt“, sagt Ministerin Petra Grimm-Benne. „Wir wollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dafür gewinnen, sich zu engagieren. Dazu möchten wir die demokratische Erfahrung vor Ort stärken und  zu konkretem Engagement anregen. Den Engagierten wollen wir den Rücken stärken und noch mehr Menschen ermutigen, sich für Demokratie aktiv einzubringen.“ Die Neuausrichtung des Landesprogramms, in das Ergebnisse aus vier Regionalkonferenzen und viele Praxiserfahrungen von Vereinen einflossen, soll über ein neues Logo und einen Slogan in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden. Dazu hatte das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration in einem Ideenwettbewerb ausgelobt. Logo und Slogan wurden auf dem Sachsen-Anhalt-Tag am 16. Juni 2017 in Eisleben erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Am 8. September 2017 ist eine Auftaktkonferenz in Magdeburg geplant.

Zum Landesprogramm ...

Flyer zur Auftaktkonferenz ...


10.08.2017 - Dialogkonferenz: lokale Flüchtlingsarbeit

Migrantenorganisationen aktiv in der Flüchtlingsarbeit

In der Flüchtlingsarbeit sind Migrantenorganisationen unverzichtbar. Das ist der thematische Rahmen der lokalen Dialogkonferenzen. Im gesamten Monat September finden an allen 30 Standorten Konferenzen statt, die kommunale Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Chancen des Engagements Aktiver mit Migrationshintergrund – heute und in nächster Zukunft – ins  Zentrum stellen. Das Ziel: der gemeinsame Dialog. Nur so lassen sich der Stand und die Perspektiven der lokalen Flüchtlingsarbeit erörtern, Fragen aufwerfen und im Gespräch mit Expertinnen und Experten aus Kommunalpolitik, Arbeitsmarkt oder Bildung Antworten finden, um langfristige Forderungen zu formulieren.

Nähere Informationen zum Programm für Halle (Saale) - 09.09.2017

Beteiligte Partner und Städte:

Berlin, moveGLOBAL e. V.; Bielefeld, Interkultureller Elternverein e. V.; Bochum, IFAK e. V.; Braunschweig, Haus der Kulturen e. V.; Dortmund, VMDO e. V.; Dresden, Afropa e. V.; Düsseldorf Kin-Top e. V.; Freiburg FAIRburg e. V.; Friedrichshafen, CJD Bodensee-Oberschwaben; Fulda, Interkulturelles Forum Fulda e. V.; Halle (Saale), VeMO e.V.; Hannover, MiSO Netzwerk Hannover e. V.; Heilbronn, Stadt Heilbronn – Amt für Famile, Jugend und Senioren; Hildesheim, Brücke der Kulturen e.V.; Hoyerswerda RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e. V.; Kiel, Türkische Gemeinde Schleswig Holstein e. V., Köln, Solidaritätsbund der Migranten e. V.; Leipzig, MEPa e. V.; Lübeck, Haus der Kulturen e.V., Mannheim, Der Zeitgeist ShareITY e. V., Mönchengladbach, RMH e. V., München, MORGEN e.V., Neuss, Raum der Kulturen e. V., Nürnberg Inter-Kultur-Büro, Stadt Nürnberg, Potsdam, MEPa e.V., Reutlingen, BIM e.V., Saarbrücken Haus Afrika e. V., Stuttagrt, Forum der Kulturen e. V., Witten, Wittener Institut für Interkulturelle Kompetenz e. V.


26.07.2017 - Lajos Fischer übernimmt Vorsitz im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

   Satenik Roth als Vorstandmitglied gewählt.

Mit einer großen Mehrheit von 83% wurde Lajos Fischer am Samstag, dem 01. Juli 2017 von den Delegierten zum neuen Vorsitzenden des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats (BZI) gewählt. Er übernimmt damit für zwei Jahre das verantwortungsvolle Amt von Memet Kilic, der auf eine Wiederwahl zum Vorsitzenden verzichtet hatte, gleichwohl aber Vorstandsmitglied des BZI bleibt.

In seiner von Beifall unterbrochenen programmatischen Antrittsrede blickte der 55-Jährige Germanist, Historiker und Pädagoge Lajos Fischer, der hauptberuflich Geschäftsführer des Haus International in Kempten ist, optimistisch in die Zukunft. Er versprach, den BZI sowohl nach innen, als auch nach außen zu stärken. So kündigte er an, mit seinen integrativen Eigenschaften alle Landesverbände besuchen und ihre Anliegen aufgreifen zu wollen. Ferner strebt er die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen für den Aufbau einer Geschäftsstelle in Berlin an. Die Ausweitung der politischen Mitbestimmungsrechte von Menschen mit Migrationshintergrund und die Stärkung ihrer emotionalen Bindung an unsere Demokratie sind für ihn die wichtigsten Zielsetzungen seiner Amtszeit. In diesem Zusammenhang will er sein Augenmerk verstärkt auf die Entwicklungen in den neuen Bundesländern richten und den dortigen Integrationsbeiräten durch den gesamten BZI Rückhalt bieten. Außerdem sollte seiner Meinung nach die Themen der Integration umfassender mit denen der Entwicklungszusammenarbeit verzahnt werden.

Mit Dank für die geleistete Arbeit verabschiedete er seinen Vorgänger Memet Kilic und den bisherigen, ehrenamtlichen Geschäftsführer, Michael AlliMadi, dessen zweijährige Amtszeit turnusgemäß endete. Die Position des Geschäftsführers soll idealerweise in einigen Monaten mit dem Aufbau der Berliner Geschäftsstelle dann als hauptamtliche Stelle besetzt werden. Bis dahin werden die entsprechenden Aufgaben vom baden-württembergischen Landesverband LAKA aus Stuttgart zum bayerischen Landesverband AGABY nach Nürnberg verlagert.

Als Vorstandsmitglieder des BZI wurden gewählt: Daniel De Oliviera Soares (Bremen), Galina Ortmann (Niedersachsen), Dang Chau Lam (Niedersachsen), Lajos Fischer, BZI-Vorsitzender (Bayern), Argyri Paraschaki (Baden-Württemberg), Memet Kilic (Baden-Württemberg), Jose Paca (Thüringen), Frau Satenik Roth (Sachsen-Anhalt) und Fikret Abaci (Niedersachsen)

Zur Person Lajos Fischer

Lajos Fischer ist im ungarischen Sopron geboren, in der Stadt, die 1989 mit dem Paneuropäischen Picknick in der Vorgeschichte des Berliner Mauerfalls eine besondere Rolle spielte. Sein politisches Engagement begann er als Studierendenvertreter während seines Germanistik- und Geschichtsstudiums in Szeged. Nach der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er mehrere Jahre als Lehrer und in der Jugendarbeit in Ungarn und in Deutschland. Integrationspolitisch aktiv ist er als Mitglied im Kemptener Integrationsbeirat, auf der Landesebene als Vorstandsmitglied des bayerischen Landesverbandes AGABY und seit zwei Jahren auch im Bundesvorstand. Als Hobbys gibt der dreifache Vater mit einem Enkelkind an, dass er gern Menschen begegnet, ins Theater oder ins Kino geht oder liest.

Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) ist der Zusammenschluss der Landesverbände der kommunalen Integrations-/Migrations(bei)räte. Über ihn werden über 400 demokratisch gewählte Integrationsräte, mit 6000 Mitgliedern in 13 Bundesländern und somit bislang etwa 4 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland repräsentiert.

Er wurde 1998 gegründet und steht seitdem als Ansprechpartner der Bundesregierung, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates zur Verfügung und arbeitet mit gesellschaftlich relevanten Organisationen auf Bundesebene zusammen.

Er ist Teilnehmer am Integrationsgipfel bei der Bundeskanzlerin und Mitautor des Impulspapiers der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft.

Ehemalige Mitglieder des BZI-Vorstands saßen oder sitzen wegen ihres politischen Engagements in Parlamenten von Kommunen und der Länder oder im Bundestag (zurzeit Karamba Diaby).

Rückfragen sind zu richten an Lajos Fischer:

BZI Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat c/o AGABY Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-,

Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns

Gostenhofer Hauptstraße 63

90443 Nürnberg

Mail: info@bundesintegrationsrat.de oder agaby@agaby.de

Tel: 0911-92318990

Mobil: 0176-23243655


23.07.2017 - Wie die Integration von Flüchtlingen gelingt Wie die Integration von Flüchtlingen gelingt

Heft 2 der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung“ erschienen  - Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat, fliehen vor Krisen und Kriegen, vor politischer Verfolgung oder vor Dürren und Überschwemmungen. Für hunderttausende Flüchtlinge war und ist Deutschland das Ziel. Die neueste Ausgabe der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR) befasst sich mit der Frage, wie die Integration der Flüchtlinge gelingt – in Städten und in ländlichen Regionen.

Wissenschaftler präsentieren Forschungsergebnisse. Praktiker, Ehrenamtliche und Mitarbeiter aus Städten und Gemeinden berichten von ihren Erfahrungen vor Ort – zum Beispiel aus Hannover, Anklam oder Altena. In Analysen, Berichten und Interviews erläutern die Autoren unter anderem, wie sich die Flüchtlinge regional verteilen und wie Verwaltung und Zivilgesellschaft kooperieren. Sie berichten von ihrem ehrenamtlichen Engagement, lassen Flüchtlinge zu Wort kommen und schildern, welche Leerstände sich für Bleibeberechtigte eignen. Zahlen, Infografiken und empirische Daten des BBSR zeigen, wo und wie die Flüchtlinge wohnen, wie gut sie ausgebildet sind und welche Jobs sie haben.



Im Zentrum des aktuellen IzR-Hefts stehen Fragen, die sowohl die Akteure von Bund, Ländern und Kommunen beschäftigen als auch die zahlreichen Helfer: Wie integrieren wir Flüchtlinge in die Gesellschaft, in Wohn- und Arbeitsmärkte, in Städten und auf dem Land? Wann werden aus Fremden Nachbarn? Und lösen die Neuankömmlinge tatsächlich unsere demografischen Probleme?

Das Heft mit dem Titel "Flüchtlinge – zwischen Ankommen und Zusammenleben“ erscheint im Franz Steiner Verlag. Interessierte können es für 19 Euro zuzüglich Versandkosten bestellen: service@steiner-verlag.de. Eine Leseprobe, weiteres Kartenmaterial und Hintergrundinformationen zu den Autoren hält das BBSR auf seiner Website unter http://www.bbsr.bund.de in der Rubrik "Veröffentlichungen“ bereit.

Weitere Informationen zum Heft:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/IzR/izr_node.html

Kontakt

Daniel Regnery
Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49 228 99401-1594
daniel.regnery@bbr.bund.de


Franziska Bensch
Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft
Tel.: +49 228 99401-1289
franziska.bensch@bbr.bund.de


Folgen Sie dem BBSR auf Twitter: twitter.com/bbsr_bund

***
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Daniel Regnery Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Anhang




12.07.2017 - Amtsblatt veröffentlicht aktualisierte Dokumente zur Arbeit des Ausländerbeirates

Der Stadtrat beschließt in seiner Sitzung am 21.06.2017

1. die Satzung des Ausländerbeirates der Stadt Halle (Saale) und

2. die Wahlordnung zur Wahl des Ausländerbeirates der Stadt Halle (Saale).

Beide Dokumente werden im Amtsblatt vom 12.07.2017 veröffentlicht und treten mit diesem Termin in Kraft.



12.07.2017 - Ein „Fachkräfte-Track“ für qualifizierte Geflüchtete auf dem Weg in den Arbeitsmarkt
Ein „Fachkräfte-Track“ für qualifizierte Geflüchtete auf dem Weg in den Arbeitsmarkt

Für die Integration der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist eine unsichere Bleibeperspektive in Deutschland ein Haupthindernis. Die Unsicherheit hält insbesondere Unternehmen davon ab, in die Qualifizierung von Geflüchteten zu investieren. Daneben fehlt es bei den Unterstützungsmaßnahmen für Geflüchtete an Systematik und Verzahnung.

Dies sind wichtige Ergebnisse einer Studie, die das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen gemeinsam mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und dem SOKO Institut Bielefeld erarbeitet hat. Hierzu wurden qualitative Tiefeninterviews mit Geflüchteten, Betrieben, Mitarbeitenden der Jobcenter und weiteren Beteiligten geführt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt.

Die Erfahrungen mit früheren Zuwanderungen zeigen, dass die Integration von Geflüchteten länger dauert als bei anderen Migrantinnen und Migranten, weil sich Geflüchtete ihr Zielland normalerweise nicht nach ihren Arbeitsmarktchancen aussuchen können. Vor diesem Hintergrund sind die Hemmnisse für die Arbeitsmarktintegration ein zentrales Thema der Studie. Als individuelle Hemmnisse stehen unzureichende Kenntnisse der deutschen Sprache und überwiegend geringe berufliche Qualifikationen an erster Stelle. Strukturell bedingt sind die häufig unsichere Bleibeperspektive, das fehlende Wissen über den deutschen Arbeitsmarkt und über mögliche Unterstützung beim Arbeitsmarktzugang. Begünstigend wirkt die hohe Motivation der Geflüchteten zur Integration in Ausbildung und Erwerbsarbeit, die insbesondere von den Unternehmen positiv hervorgehoben wird.

Sowohl auf Bundesebene als auch regional und lokal gibt es vielfältige Maßnahmen, Förderungen und Projekte, die die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt unterstützen sollen. Die Studie zeigt, dass es dabei häufig an Koordination und Verzahnung fehlt. Infolgedessen ist nicht klar, welche Förderung eine geflüchtete Person bereits durchlaufen hat, oder es kommt zu längeren Wartezeiten. Hier könnte die Einrichtung lokaler Clearingstellen helfen. Außerdem passen die Unterstützungsmaßnahmen und die Qualifikationen der Geflüchteten oft nicht zusammen. Daher finden sich Geflüchtete in Maßnahmen wieder, für die sie nicht die notwendigen sprachlichen Voraussetzungen mitbringen.

Zentral für die Integration von Geflüchteten ist, dass die Betriebe Praktika, Ausbildungsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten bereitstellen und Kompetenzerprobungen durchführen. Am Arbeitsplatz werden die Geflüchteten auch sozial integriert. Unterstützungsangebote für Betriebe stehen zur Verfügung, sind aber kleineren und mittleren Betrieben teilweise noch nicht ausreichend bekannt.

Die Studie gibt eine Reihe von Handlungsempfehlungen für die Politik. So sollte die Sicherheit des Aufenthalts bei nachgewiesenen Fortschritten in Richtung Arbeitsmarkt verbessert werden – wie bereits jetzt mit der „3+2-Regelung“ im Bereich der Ausbildung. Die Studie schlägt zudem einen „Fachkräfte-Track“ in den Arbeitsmarkt für diejenigen Geflüchteten vor, die bereits gute Qualifikationen haben oder eine Berufsausbildung absolvieren können und die daher eine gute Chance haben, in das Fachkräftesegment des Arbeitsmarktes zu gelangen. Im „Fachkräfte-Track“ sollen Maßnahmen zur Qualifizierung und Gewinnung von berufspraktischen Fähigkeiten in einer schnellen, systematischen und zielgerechten Abfolge eingesetzt werden. Aber auch bei allen übrigen Geflüchteten muss darauf hingearbeitet werden, dass sie dauerhaft aus dem Bezug von Transferleistungen herauskommen.

Literaturhinweis:

Die vollständige Studie kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:

http://www.iaw.edu/index.php/aktuelles

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Bernhard Boockmann
IAW Tübingen

Ob dem Himmelreich 1
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Medienansprechpartnerin:

Melanie Radike
Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Institut für Weltwirtschaft (IfW)

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15.06.2017 - Studie: Beteiligungsverfahren für Zuwanderer

Studie: Beteiligungsverfahren für Zuwanderer

Die Studie »Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern« stellt Handlungsbereiche und Maßnahmen vor, welche die Teilhabe der Zuwandererinnen und Zuwanderer im Quartier verbessern können. Zudem zeigt sie auf, wie diese Maßnahmen auf Quartiers- und kommunaler Ebene unterstützt werden können. Die zentralen Ergebnisse der Studie machen deutlich: Die Stärkung der Teilhabe- und Beteiligungschancen von Zuwander/innen an der Quartiersentwicklung muss im Rahmen einer umfassenden lokalen Beteiligungskultur gedacht werden.

Basis dafür ist ein inklusives Integrationsverständnis, das auf Assimilation gerichtete Ansprüche überwindet und stattdessen auf die gleichberechtigte Teilhabe aller Quartiersbewohner/innen zielt. Dazu ist es erforderlich, dass sozialraumorientierte Strukturen aufgebaut werden, die das Quartier als Gemeinwesen festigen und die Vernetzung sowie Kooperation aller Quartiersakteure ermöglichen. Im Mittelpunkt der Studie stehen acht Quartiere des Städtebauförderprogramms »Soziale Stadt«. Die Studie entstand im Forschungsprogramms »Experimenteller Wohnungs- und Städtebau« des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und wurde betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Die Website zum Forschungsprojekt stellt das Konzept und zentrale Ergebnisse vor und bietet die im Juni 2017 dazu veröffentlichte Broschüre zum Download an.

Weitere Informationen


30.05.2017 - "Sprachbegleitung einfach machen!"- Themenlandkarte

Viele Geflüchtete wünschen sich mehr Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache. Ehrenamtliche leisten hier wichtige Beiträge und sorgen für ein Mehr an Miteinander. Spannende Wege Deutsch zu lernen hat in den letzten Wochen das Projekt “Sprachbegleitung einfach machen” vorgestellt. Die nun zum Abschluss des Projekts entwickelte interaktive Themenlandkarte macht Sprachbegleitung noch ein wenig einfacher, indem sie Empfehlungen zu Konzepten, Materialien und Projekten für diese besondere Form der Erwachsenenbildung kompakt zur Verfügung stellt.



Die Themenlandkarte steht in folgenden Formaten zur Verfügung:

  • Themenlandkarte als interaktives Plakat  (2MB)

  • Themenlandkarte zum Ausdrucken als 5 einzelne A4 Seiten    (5MB)

  • Themenlandkarte als Druckversion. Solange der Vorrat reicht, senden wir Ihnen gerne auch Plakate zu. Bestellen Sie diese unter Angabe Ihrer vollständigen Postadresse und Anzahl via E-Mail: info@wb-web.de

  • Themenlandkarte als HTML-Version auf dieser Seite


02.05.2017 - Neue Strukturförderung für Migrantenorganisationen

(BAMF) Das neue Interessensbekundungsverfahren richtet sich insbesondere an Migrantenorganisationen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind.

Migrantenorganisationen sind gefragte Experten und Partner im Integrationsbereich. Insbesondere in der aktuellen Situation werden sie häufig zu Rate gezogen, wenn es darum geht Unterstützungsangebote für Geflüchtete zu entwickeln.

Diese Arbeit leisten die meisten Migrantenorganisationen überwiegend ehrenamtlich. Sie verfügen deshalb über einen relativ geringen Organisationsgrad und wenig personelle Ressourcen. Um hieran etwas zu ändern, wird das Bundesamt strukturell bundesweit tätige Migrantenorganisationen fördern, die im Integrationsbereich tätig sind. Insbesondere sollen hierdurch Organisationen unterstützt werden, die Flüchtlingen bei der Orientierung und beim Ankommen in Deutschland helfen. Durch die dreijährige Förderung können sie eine Geschäftsstelle einrichten und ihre Arbeit professionalisieren.

Interessierte Organisationen richten Ihre Bewerbung bis zum 12. Mai an das Bundesamt. Details zum Interessensbekundungsverfahren können Sie herunterladen.

Download



25.04.2017 - Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem 1.-Mai-Picknick, um gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, der Bürgerstiftung Halle, der Freiwilligen-Agentur Halle und Ihnen ein Zeichen gegen den zeitgleich stattfindenden Aufmarsch der rechten Szene zu setzen!

Wir freuen uns auf Sie!

1. Mai 2017: Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz

Zeit: 10 – 14 Uhr
Ort: Hallmarkt

Die Saalestadt Halle steht für Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Weltoffenheit. Um dies mit einem deutlichen Zeichen zu untermauern, laden der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis, die Bürgerstiftung Halle und die Freiwilligen-Agentur Halle am 1. Mai zum „Mai–Picknick: Tafel für Vielfalt und Toleranz“ .

Auch wenn die offizielle Bestätigung der Versammlungsbehörde noch auf sich warten lässt, so laden die Organisatoren schon heute auf den Hallmarkt ein, um miteinander zu essen und zu trinken. Die Bürgerinnen und Bürger der Saalestadt sind eingeladen sowohl ihren Picknickkorb als auch Freunde und Verwandte mitzubringen. Platz an der langen Frühstückstafel gibt´s genug. Und ebenso bunt wie der gedeckte Tisch ist auch das gebotene Programm für Groß und Klein.

Wo Menschen ihr Essen teilen, miteinander ins Gespräch kommen und respektvoll einander zuhören, da findet rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut keinen fruchtbaren Boden! Mit dem Picknick setzen die drei Organisatoren ein gemeinsames Signal gegen die zeitgleich in Halle stattfindende Demonstration der rechten Szene. Es ist Teil der stadtweiten und überparteilichen Aktion „Naziaufmarsch in Halle? Läuft nicht!“ des Bündnisses „Halle gegen Rechts“.

Weitere (tagesaktuelle) Infos unter:

www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de
www.buergerstiftung-halle.de
www.freiwilligen-agentur.de


26.03.2017 - Hallianz-Jugendfonds fördert Projekte
Hallianz-Jugendfonds fördert Projekte

(halle.de/ps) Jugendinitiativen und -vereine, aber auch einzelne Personen bis 27 Jahren können jetzt eine Förderung in Höhe von bis zu 400 Euro aus dem Hallianz-Jugendfonds erhalten, um ihre Jugendprojekte für mehr Demokratie, ein faires Miteinander und eine offene Willkommenskultur zu realsieren.  Auf dem 1. Hallianz-Jugendforum hatten am 21. März 2017 hatten 50 Kinder und Jugendliche teilgenommen, um  in einer Ideen zu entwickelen. Diese Ideen und Veränderungswünsche sollen nun zu Projekten weiterentwickelt werden, welche von den Jugendlichen selbst initiiert, geplant und umgesetzt werden.

Die Förderentscheidung wird durch die Hallianz-Jugendjury getroffen. Anträge müssen etwa zwei Monate vor Projektbeginn eingereicht werden. Stichtag für die nächste Entscheidung ist der 30. April 2017. Die „Hallianz für Vielfalt“ ist seit 2015 eine Partnerschaft für Demokratie, welche seit 2007 als lokaler Aktionsplan in der Stadt Halle (Saale) besteht, in dem Stadtverwaltung, Stadtrat und lokale Akteure der Zivilgesellschaft Handlungsstrategien zur Förderung von Demokratie und Toleranz entwickeln.

 

24.02.2017 - Kostenloser Asyl- und Migrationsrechtsratgeber für Geflüchtete und Helfer_innen

Der "Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V." (BvDR e.V.) hat ein kostenloses E-Book mit dem Titel "Leitfaden: Asylrecht in Deutschland" zum Thema Asyl- und Migrationsrecht herausgegeben. Der Ratgeber stellt Informationen und Tipps für  Geflüchtete und Helfer_innen zur Verfügung, die als Hilfestellung dienen, um sich in diesem durchaus komplizierten Feld zurechtzufinden. Im E-Book werden nicht nur der Asylantrag an sich, sondern auch darauffolgende Probleme, wie die Rechte bei der Suche nach einer Wohnung und Arbeit behandelt.  

Zu finden ist das E-Book auf "Anwalt.org" unter der Rubrik "Asylrecht & Migrationsrecht" oder direkt unter diesem Link: anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht/


22.02.2017 - Halle (Saale), Magdeburg - Berufung des Beirates für die Houses of Resources Halle und Magdeburg

Im Zuge der Ausschreibung des dreijährigen Modellprojektes „House of Resources" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge haben die Städte Magdeburg und Halle im September 2016 zwei Ressourcenhäuser eingerichtet - den Resonanzboden in Magdeburg in Trägerschaft der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen- Anhalt e.V. (.lkj)) und das House of Resources – Halle beim Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V. (VeMo).

Die Erfahrungen der Träger und Kooperationspartner der beiden Houses of Resources zeigen, dass der Beratungs- und Unterstützungsbedarf besonders bei Migrantenorganisationen und -initiativen hoch ist. Um die Entwicklung einer pluralen Gesellschaft zu fördern, sollen speziell, aber nicht ausschließlich, für diese beiden Zielgruppen, Möglichkeiten der Partizipation geschaffen, Strukturen professionalisiert und deren Projekte gefördert, verwirklicht und gefestigt werden.

Über beide Houses of Resources können in einer einfachen Verfahrensweise auf den jeweiligen Bedarf und Anlass ausgerichtete Förderungen beantragt werden. Zudem stellen die beiden Projekte vielfältige Ressourcen (u.a. Technik-, Raumvermietung, Coworking Space) zur Verfügung und bieten ein weitgefächertes Programm an Qualifizierungs- und Bildungsangeboten.

In Sachsen-Anhalt wurden zwei Houses of Resources eingerichtet. Dieser Umstand ist eine große Chance für das Bundesland.

Um das Modellprojekt in Sachsen-Anhalt zum Erfolg zu führen, wurde ein Beirat für die beiden Häuser berufen, der am 21.02.2017 in Magdeburg zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammengekommen ist.

Zum Vorsitzenden des Beirates wurde Frank Schoor (Regionalkoordinator Integration im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Halberstadt) gewählt.

Als übergeordnete Steuerungsgruppe begleitet der Beirat die Häuser in Halle und Magde-burg und dient der strategischen, strukturellen und nachhaltigen Implementierung der Houses of Resources in Sachsen-Anhalt. Die beiden Projektstandorte werden regelmäßig über ihre Fortschritte und Aktivitäten berichten und von den vielfältigen Erfahrungen der Mitglieder des Beirates hinsichtlich neuer Impulse, Ideen, Unterstützung, Ratschlägen sowie konstruktiver Kritik profitieren.

Der Beirat setzt sich aus folgenden Personen bzw. Vertreter*innen von Institutionen
zusammen (auf dem Foto von rechts nach links):

• Herr Tarek Ali (oder Vertretung) - Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V.
• Herr Ronn Müller - Projektleitung Halle
• Herr Björn Malycha - Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt
• Frau Mika Kaiyama - Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.
• Herr Frank Schoor (oder Vertretung) - Zuwendungsgeber BAMF
• Herr Tobias Krull - MdL, (CDU)
• Herr Dr. Karamba Diaby, MdB (SPD)
• Frau Antonia Kern - Projektleitung Magdeburg
• Herr Axel Schneider - Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-
  Anhalt e.V.
• Frau Ute Haupt - Stadträtin Halle (Saale), (Die Linke)
• Herr Abdoul Coulibaly (oder Vertretung) - Koordinator für Integration und Zuwanderung Stadt
  Magdeburg
• Herr Andreas Schachtschneider - Stadtrat Halle (Saale), (CDU) – nicht auf dem Foto
• Frau Petra Schneutzer (oder Vertretung) - Beauftragte für Migration und Integration Stadt
   Halle (Saale) - nicht auf dem Foto

Wir freuen uns auf die gemeinsame, fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit für die
nächsten drei Jahre.


KONTAKT
Resonanzboden // House of Resources Magdeburg
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Antonia Kern
Tel: 0391 2 44 51 77
E-Mail: info@resonanzboden.global
www.resonanzboden.global

House of Resources - Halle
Hackebornstraße 2
06108 Halle (Saale)
Ansprechperson: Ronn Müller
Tel: 0345 123 076 22
E-Mail: kontakt@house-of-resources-halle.de
www.house-of-resources-halle.de

Informationen zum House of Resources – Halle - Unterstützung für Akteur*innen der Integrationsförderung

Deutsch - Englisch - Französisch - Arabisch - Farsi - Russisch


30.01.2017 - Bildungswochen gegen Rassismus 2017

"Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage" informiert über die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle/Saale vom 10. bis 25. März 2017 . Die Aktionswochen werden erneut Teil der weltweiten Initiative “Internationale Wochen gegen Rassismus" sein.

Bisher konnten wir stets auf viel Engagement und interessante Veranstaltungen im Rahmen der Bildungswochen zählen; 2016 fanden über 80 Veranstaltungen statt. Daran möchten wir im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen anknüpfen. Setzen Sie als Veranstalter*innen mit uns ein klares Zeichen für eine offene & menschenfreundliche Stadt Halle.

Rassismus ist gesellschaftliche Tatsache. Nicht nur Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und geflüchtete Menschen erreichten im Jahr 2016 trauriges Rekordniveau. Langzeitstudien belegen darüber hinaus die Zunahme autoritärer Aggressionen gegen Muslime, Sinti und Roma und Asylsuchende sowie zunehmender Radikalisierung (Gewaltbereitschaft) und Polarisierung. Wie groß das latente rassistische Potenzial ist, haben auch die jüngsten Wahlerfolge der AfD deutlich gemacht.

Diese Realitäten gilt es anzuerkennen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und entschieden  entgegenzusetzen. Solidarität mit Menschen, die von Rassismus betroffenen sind und aktiver Schutz der Menschenwürde sind gegenwärtig noch dringender erforderlich.

Erfreulicherweise engagieren sich immer mehr Menschen gegen Rassismus. Noch nie gab es bundesweit eine so große Beteiligung wie an den Bildungswochen 2016 und dies obwohl die Kapazitäten ehrenamtlich Aktiver, zivilgesellschaftlicher und kommunaler Einrichtungen durch das Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten und Asylsuchenden besonders beansprucht sind.

Programm für Schulen


12.01.2017 - BMF verlängert Erleichterungsregelungen für Flüchtlingshilfe

Das Bundesfinanzministerium verlängert die Verwaltungsvereinfachungen bis Ende 2018.

Zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements bei der Flüchtlingshilfe haben die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder 2015 eine Reihe von Verwaltungsvereinfachungen getroffen (Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 22.9.2015, IV C 4 - S 2223/07/0015 :015). Die Regelungen galten danach für die Maßnahmen, die vom 1. August 2015 bis 31. Dezember 2016 durchgeführt werden.

Die Finanzverwaltung hat jetzt diese Vorgaben auf alle Maßnahmen erweitert, die bis 31. Dezember 2018 durchgeführt werden. Dazu gehören u.a. Vereinfachungen beim Spendennachweis und der Mittelweitergabe an Flüchtlingshilfeeinrichtungen.

Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 6.12.2016, IV C 4 - S 2223/07/0015 :015

Quelle: Vereinsinfobrief Nr. 321


10.01.2017 - Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht

Eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen

Autorin: Dr. Barbara Weiser

Herausgeber/in: passage gGmbH, Migration und Internationale Zusammenarbeit, Maren Gag & Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Prof. Dr. Joachim Schroeder

Aus den Praxisfeldern der Migranten- und Behindertenarbeit kommen immer wieder Hinweise, dass behinderte Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit sozialrechtlichen Ausschlüssen unterliegen können. Die Broschüre enthält eine Bestandsaufnahme, in der systematisch die sozialrechtlichen Ausschlüsse im Zusammenspiel von Aufenthaltsrecht und Behinderung auf den Ebenen des Bundes, der Länder und der Kommunen identifiziert werden. Dafür wurden unterschiedliche Ansprüche auf Sozial-und Sozialversicherungsleistungen für verschiedene Migrantengruppen untersucht und zusammengestellt.

In verschiedenen Publikationen, die sich mit rechtlichen Fragen befassen, wird der Zugang zu Sozialleistungen für unterschiedliche Migrantengruppen – insbesondere für Asylsuchende, Geduldete, Bleibeberechtigte und Flüchtlinge – erörtert. Die besondere Situation von Menschen mit Behinderung ist jedoch zumeist gar nicht oder allenfalls am Rande thematisiert. Sehr gut sind nur die schulgesetzlichen Regelungen untersucht, die demzufolge nicht Gegenstand der vorliegenden Rechtsexpertise sind. Eine juristische Veröffentlichung, die auf das Migrationssozialrecht im Kontext von Menschen mit Behinderungen fokussiert ist und systematisch die sozialrechtlichen Ansprüche der verschiedenen Gruppen ausländischer Staatsangehöriger mit einer Behinderung untersucht und darstellt, liegt hingegen bislang nicht vor.

Gegenstand, Auftrag und Fragestellungen der Bestandsaufnahme sollte somit die Identifizierung von Ausschlüssen in Recht und Verordnungen hinsichtlich des Personenkreises „Migrantinnen und Migranten mit einer Behinderung“ sein. Die Expertise sollte eine detaillierte Übersicht hierzu geben, in der systematisch die sozialrechtlichen Ausschlüsse im Zusammenspiel von Aufenthaltsrecht und Behinderung auf den Ebenen des Bundes, der Länder und Kommunen identifiziert werden. Hierfür sollten diese unterschiedlichen Ansprüche auf Sozial- und Sozialversicherungsleistungen für verschiedene Migrantengruppen untersucht und zusammengestellt werden.

Das vorliegende Dokument leistet somit dreierlei:

• Die Bestandsaufnahme diskutiert einzelne Handlungsfelder der Unterstützung, Begleitung, Rehabilitation und Förderung hinsichtlich rechtlicher Ausschlüsse, insbesondere die Familienhilfen oder Angebote der Familienunterstützenden Dienste, die sozialpädagogische Begleitung im Rahmen der ausbildungsbegleitenden Hilfen oder der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung; Bildung, Beschäftigung, Arbeit, Berufliche Qualifizierung; Rehabilitationsmaßnahmen und medizinische Rehabilitation; Nachteilsausgleiche und vor allem versicherungsrechtliche Ansprüche.

• Die Bestandsaufnahme gibt grundsätzliche Auskünfte zum Verfahren, zu den Entscheidungskriterien und zu den Ausschlüssen z.B. in der Ausstellung eines Behindertenausweises für verschiedene Migrantengruppen bzw. Aufenthaltstitel sowie zu den Besonderheiten der Förderung von behinderten Menschen bzw. Familien mit einem behinderten Angehörigen, die im Asylverfahren sind oder eine Duldung haben.

• Die Bestandaufnahme gibt abschließend eine zusammenfassende Einschätzung zur rechtlichen Situation des Personenkreises, zeigt Ausschlussmechanismen auf, erörtert (mögliche) Folgen auf die Lebenslagen und weist auf Risiken der Teilhabe und Partizipation sowie auf entsprechende rechtliche Regelungsbedarfe hin. Ein Glossar im Anhang erläutert die wichtigsten Begriffe aus den hier thematisierten Handlungsfeldern.

Veröffentlichung durch den AWO-Informationsdienst | 09.01.17 | Cordula Schuh


18.12.2016 - Impressionen von unserer Jahresabschlussveranstaltung

 

 

30.11.2016 - Einladung zur Jahresabschlussveranstaltung (internationale Weihnachtsfeier) des Ausländerbeirates, des Verbandes der Migrantenorganisationen der Stadt Halle (Saale) e.V., der Stadt Halle (Saale) und in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.

Der Ausländerbeirat der Stadt Halle, der Verband der Migrantenselbstorganisationen Halle (Saale) e.V., die Stadt Halle (Saale) und in Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. setzen sich seit vielen Jahren gemeinsam zur Stärkung des Integrationsprozesses von Migrantinnen und Migranten in Halle ein.

Wir möchten auch in diesem Jahr die Gelegenheit nutzen mit Ihnen/Euch UNSERE Arbeit Revue passieren zu lassen, den vielen Ehrenamtlichen Danke zu sagen, aber auch gerne mit Ihnen/Euch den Jahresabschluss feiern.

Hiermit laden wir Sie/Euch ganz herzlich ein:

Am Freitag, den 16.12.2016 um 17.00 Uhr - Goldene Rose, Rannische Straße 19, 06108 Halle (Saale)

Es erwarten Sie viele Überraschungen, viele Leckereien und internationale
musikalische Beiträge. Jeder darf/kann etwas mitbringen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen und bitten um Rückmeldung telefonisch
oder per Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Tarek Ali                                                   Petra Schneutzer
Vorsitzender des Ausländerbeirates              Beauftragte für Migration und
                                                                      Integration der Stadt Halle

Einladung zum Ausdrucken


28.11.2016 - Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft

Wie interkulturelle Öffnung jetzt gelingen kann! 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, hat 2016 zum Themenjahr „Partizipation“ erklärt. Damit ist die zentrale Frage aufgeworfen, wie in einer Einwanderungsgesellschaft gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden kann.

Einen wichtigen Schlüssel für Teilhabe sehen wir, die hier unterzeichnenden Migrant*innenorganisationen in Deutschland, in der nachhaltigen interkulturellen Öffnung der Gesellschaft, ihrer Organisationen und Institutionen. So wird Teilhabe von Individuen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen an Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen strukturell verankert – als Teilhabe am Haben und am Sagen.

Zum Impulspapier

Kurzfassung


07.11.2016 - Handlungsleitfaden "Integration von geflüchteten Familien" für Elternbegleiter*innen erschienen

Das Kompetenzteam „Frühe Bildung in der Familie“ an der Evangelischen Hochschule Berlin (Lena Correll, Karsten Kassner, Julia Lepperhoff) entwickelte im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) den Handlungsleitfaden "Integration von geflüchteten Familien". Dieser bietet umfassende Informationen zu den Lebenslagen und Herausforderungen der ankommenden Familien und stellt dar, wie Elternbegleiter*innen, aber auch andere Fachkräfte der Eltern- und Familienbildung, geflüchtete Familien noch besser unterstützen und begleiten können.

Im Rahmen der Bundesprogramme „Elternchance ist Kinderchance – Elternbegleitung der Bildungsverläufe der Kinder“ (2011-2014) und „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ des Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) wurden bisher über 6.000 Fachkräfte für die Elternbegleitung weiterqualifiziert, um Eltern in Bildungsfragen zu unterstützen und ihnen als Vertrauenspersonen zur Seite zu stehen.
Im November 2015 führte das Fachreferat „Familienbildung und -beratung, Erziehungskompetenz“ des BMFSFJ eine Befragung unter den bereits qualifizierten Elternbegleiter*innen durch. Bei den 530 beteiligten Fachkräften zeigte sich ein besonders großer Bedarf an Informationen zum Themenfeld der Flüchtlingsarbeit. Darauf beruhend wurde der Handlungsleitfaden "Integration von geflüchteten Familien" entwickelt.

Zentrale Themenfelder sind: die Entwicklung der Flüchtlingszahlen in Deutschland, Asylverfahren und rechtliche Situation, Unterbringung und Wohnen, Gesundheitsversorgung, Traumata, Spracherwerb, Zugang zu Bildung sowie Ausbildung und Arbeitsmarkt.  Darüber hinaus ermöglichen Beispiele von bestehenden Initiativen Einblicke in die praktische Zusammenarbeit mit geflüchteten Familien und dienen gleichzeitig als Anregung für die Elternbegleiter*innen hinsichtlich ihrer eigenen Arbeit.

Weitere Informationen unter http://www.elternchance.de

Quelle: Artikel | 07.11.16 | Kathrin Najasek - AWO-Informationsservice


05.11.2016 - Tipps in Clips: Videos zur Ausbildung von Geflüchteten

Tipps in Clips: Videos zur Ausbildung von Geflüchteten

BIBB-Fachstelle überaus unterstützt Berufsbildungspersonal  - Unterschiedliche Erwartungen und Wertvorstellungen oder einfach nur sprachliche Missverständnisse können zu Schwierigkeiten führen, wenn Unternehmen Geflüchtete ausbilden. Die Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf (überaus) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bietet ab sofort zur Unterstützung des Berufsbildungspersonals kurze Video-Filme an, in denen Konfliktsituationen im Zusammenhang mit Sprache und Kultur aus der Sicht von Ausbildenden, aber auch von Auszubildenden dargestellt werden. Mit den Filmen sollen Verantwortliche und Interessierte für das Thema gewonnen und sensibilisiert werden.

Unter dem Titel "Sprache und Kultur in der Ausbildung" finden Fachleute aus der Berufsausbildung im Portal http://www.überaus.de zwei erste Video-Clips, die dazu anregen sollen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen: Die jeweils fünf- bis siebenminütigen Filme zeigen Situationen aus dem Ausbildungsalltag, gedreht an Originalschauplätzen. Ausgangspunkt sind vorangegangene Interviews mit betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbildern, die ihre persönliche Sicht auf als schwierig empfundene Ausbildungssituationen geschildert hatten. In den beiden ersten Clips geht es um die Themen "Wenn Azubis nicht nachfragen" und „Verschiedene Sprachen im Betrieb". Weitere sollen folgen.

"Die gesellschaftliche Integration der Geflüchteten in Deutschland hängt in entscheidendem Maß von ihrer Teilhabe an Bildung und Beschäftigung ab. Das Berufsbildungspersonal kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es mit Tatkraft und Verständnis gelingt, auch schwierige Situationen im Ausbildungsalltag zu meistern", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. In den Video-Clips veranschaulicht ein Blick in die Innenwelt der handelnden Personen unterschiedliche Wahrnehmungen derselben Situation. Im Film „Wenn Azubis nicht nachfragen" steht das Anleiten und Verstehen bei der Vermittlung von beruflicher Handlungskompetenz im Mittelpunkt. Im Film „Verschiedene Sprachen im Betrieb" geht es um Bedenken und Befürchtungen, die entstehen können, wenn Auszubildende im Betrieb Sprachen sprechen, die Kunden nicht verstehen.

Die Video-Filme zur interkulturellen Sensibilisierung des Ausbildungspersonals sind im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstanden.

Die Filme sind online verfügbar unter http://www.ueberaus.de/sprache-kultur-ausbildung

Ansprechpartnerin im BIBB:

Dr. Monika Bethscheider; E-Mail: bethscheider@bibb.de

Bildmaterial steht unter http://www.bibb.de/pressefotos zur Verfügung.

Andreas Pieper Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)


14.10.2016 - Situation von begleiteten geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen

Situation von begleiteten geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen Im Namen der Bundesregierung antwortete das Bundesministerium des Innern auf eine Kleine Anfrage von Bundestagsabgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Situation von begleiteten geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen in Deutschland. Neben Angaben zu minderjährigen und heranwachsenden Personen, differenziert nach bestimmten Aufenthaltsrechten und Duldungen, Bundesländern, Altersgruppen und Herkunftsländern finden sich Einschätzungen zu Zuständigkeiten, zur Lebenssituation von begleiteten minderjährigen Flüchtlingen, zu daraus resultierenden Bedarfen, zu Maßnahmen etc.

Veröffentlichung | 14.10.16 | Jana Teske


Download der Materialien
Dt. Bundestag Drucksache 18/9778 vom 27.9.2016 | 12.10.2016 | 399 KB


14.10.2016 - Neues Angebot des DKSB: Integrationsbausteine für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte

Neues Angebot des DKSB: Integrationsbausteine für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte

Das Elternbildungsprogramm Starke Eltern - Starke Kinder® des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) stärkt seit mehr als drei Jahrzehnten die Erziehungskompetenz und verschafft so auch den Kinderrechten in der Familie mehr Geltung. Nun bietet der DKSB erstmals sogenannte Integrationsbausteine für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte an. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

"Wenn Kinder und Familien nach ihrer Flucht frühzeitig unterstützt werden, kann ihr Integrationsprozess leichter gelingen. Einen Beitrag dazu können die neuen Integrationsbausteine leisten, die beispielsweise einem Besuch des Elternkurses Starke Eltern - Starke Kinder® vorgeschaltet werden", sagt Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes.

Die Integrationsbausteine sollen Eltern über Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote informieren sowie Familien motivieren, diese wahrzunehmen und so die gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu fördern. "Damit können die Bausteine zum Beispiel eine Brücke in die frühkindliche Bildung in Kindertagesstätten bauen", ergänzt DKSB-Bundesgeschäftsführerin Paula Honkanen-Schoberth.

Gleichzeitig ermöglicht das Angebot Begegnungen, regt zum Austausch an und trägt zur Entlastung im Alltag bei. Inhaltlich werden vor allem die Themen Herkunft und Identität, Kultur und Werte, Kommunikation und Sprache, Erziehungsverantwortung und Kinderrechte sowie Bildung und Gesundheit berücksichtigt. "Was die Integrationsbausteine allerdings nicht können, sind Therapien, rechtliche Beratung oder Beistand ersetzen und die sozioökonomische Situation verändern", so DKSB-Präsident Hilgers.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Niedrigschwellige Angebote wie die Integrationsbausteine der Elternkurse helfen dabei, bestehende Unsicherheiten und Ängste ab- und Vertrauen aufzubauen. Sie ermöglichen aber auch das gemeinsame Lernen und das Annähern an die Werte und Vorstellungen in Deutschland", sagt Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Vorgestellt wurden die Integrationsbausteine, die auch in Kooperation mit Einrichtungsträgern von Gemeinschaftsunterkünften und Kindertagesstätten durchgeführt werden können, beim Fachtag "Migration, Integration, Inklusion - Anforderungen an das Elternbildungsangebot Starke Eltern - Starke Kinder®" am Freitag, 14. Oktober 2016, in Berlin. Weitere Informationen finden Sie unter www.dksb.de/Content/shownews.aspx?news=319, zum Elternbildungsprogramm Starke Eltern - Starke Kinder® unter www.starkeeltern-starkekinder.de.

Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
Ansprechpartnerin: Svenja Stickert
Schöneberger Str. 15, 10963 Berlin
Telefon (030) 21 48 09-20
Fax (030) 21 48 09-99
Email stickert@dksb.de, www.dksb.de






Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.

Das Programm der Interkulturellen Woche in Halle (Saale)


18.09.2016 - Einladung zur 7. Nacht der Migrantenorganisationen – Eine Nacht des Kennenlernens

Die 7. Nacht der Migrantenorganisationen wird von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination vom Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale)und des Engagementfonds HALLIANZ organisiert und durchgeführt. Sie bietet die Gelegenheit für Bürger*innen, Zugezogene und Gäste der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenzulernen. Die Nacht der Migrantenorganisationen findet am 01.10.2016 als Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche statt.

Den Auftakt macht dieses Jahr die Armenische Gemeinde. Dann werden mit Shuttlebussen die verschiedenen Standorte angefahren. Hier stellen sich weitere teilnehmende Migrantenorganisationen und -initiativen vor und gewähren Einblicke in ihre Herkunftskultur und aktuelle Arbeit in Halle.Ausklingen wird die 7. Nacht der Migrantenorganisationen mit einem Buffet, Tanz und Musik beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturkreis.

Der Ablaufplan:

16:00 Uhr:          Abfahrt der Busse vom Hallmarkt/Salzgrafenstraße zur Armenischen Gemeinde

16:45 Uhr:       Auftaktveranstaltung in der Armenischen Gemeinde Sachsen-Anhalt e.V.,
                        Alfred-Reinhardt-Straße 8, 06132 Halle

18:00 Uhr          Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V., Christ Embassy,
  Arabische Oase, Am Treff 1, 06124 Halle

19:00 Uhr          Slawia Kulturzentrum e. V., Wostock e.V, Deutsch-Mongolischer Verein Gobi e.V, Am  
  Niedersachsenplatz 5, 06126 Halle

20:00 Uhr          Islamisches Kulturcenter Halle (Saale) e. V., Am Meeresbrunnen 3, 06122 Halle

21:00 Uhr          Abschlussveranstaltung beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturkreis Sachsen-Anhalt e.V.,
  mit  Buffet, Musik und Tanz, Große Steinstraße 13, 06108 Halle

Kontakt:        Dr. Tarek Ali
Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V.
Muldestr. 2, 06122 Halle
(Saale)
vemo.halle@gmail.com

Einladungen zur 7. Nacht der Migrantenorganisationen...

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07.06.2016 - ElKiS – Eltern-Kita-Sprachmittler_innen 

Der Friedenskreis Halle e.V. hat einen Sprach- und Kulturmittler_innen-Pool für Kitas aufgebaut. Die sogenannten „ElKiS“ (Eltern-Kita-Sprachmittler_innen) unterstützen Erzieher_innen bei mehrsprachigen Elterngesprächen. Seit Februar 2016 können die ehrenamtlichen ElKiS von Kitas beim Friedenskreis kostenlos angefragt werden.

 
Weitere Informationen finden Sie hier: http://friedenskreis-halle.de/projekt/elkis.html


04.05.2016 - ANKOMMEN - App für Geflüchtete aktualisiert, erfolgreich und für "gut" befunden

Die App "Ankommen" verzeichnet gut drei Monate nach ihrem Start bereits fast 135.000 Downloads und hat sich damit zu einem maßgebenden digitalen Angebot für Geflüchtete in Deutschland entwickelt, die eine erste Orientierung im neuen Land suchen. Zum 1. Mai wurde die App aktualisiert und erweitert: Informationen zum Asylpaket 2 der Bundesregierung wurden eingepflegt, praktische und werteorientierte Tipps zum Leben in Deutschland wurden um Texte zu Medien und Gesundheit erweitert, und der Selbstlern-Sprachkurs umfasst nun zwei weitere Kapitel.  

Hier weitere Informationen


27.04.2016 - Erstorientierung für Asylsuchende

Dieses Informationsblatt des BAMF hilft Asylsuchenden, die in Deutschland angekommen sind, wie auch ehrenamtlich Engagierten.

Es bietet eine Erstorientierung und zeigt vom ersten Schritt die wichtigsten Stationen im Ablauf des Asylverfahrens auf, die ein Asylsuchender unbedingt durchlaufen muss. Es steht in den angegebenen Sprachversionen zum Download zur Verfügung.

Das Informationsblatt (DIN-A4) können Sie auch als Flyer herunterladen.

-          Deutsch (pdf, 911 KB)

-          Amharisch (pdf, 1.004 KB)

-          Arabisch (pdf, 974 KB)

-          Dari (pdf, 986 KB)

-          Englisch (pdf, 936 KB)

-          Farsi (pdf, 957 KB)

-          Französisch (pdf, 939 KB)

-          Kurdisch-Kurmanci (pdf, 940 KB)

-          Paschtu (pdf, 964 KB)

-          Russisch (pdf, 982 KB)

-          Somali (pdf, 929 KB)

-          Tigrinya (pdf, 1.003 KB)

-          Urdu (pdf, 961 KB)

 

30.03.2016 - Aktuelle Informationen der Stadt Halle

Momentan leben in Halle (Saale) über 4.000 Flüchtlinge. Die wachsende Zahl an Menschen, die als Asylbewerber nach Halle kommen, macht es mehr denn je erforderlich, dass Politik, gemeinnützige Organisationen, Einwohnerinnen und Einwohner, die Kommune und Unternehmen an einem Strang ziehen, um Geflüchtete willkommen zu heißen, schnell zu integrieren und mit praktischen Hilfen das Ankommen zu unterstützen. Dafür hat die Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Halle und dem Jobcenter Halle (Saale) eine Willkommensmappe mit den wichtigsten Informationen und Angeboten zusammengestellt.

Weitere Informationen auf halle.de


16.02.2016 - Aktuelle Anlaufstellen für Sachspenden

Uns erreichen immer wieder Anfragen zu den möglichen Anlaufstellen für Sachspenden.

Hier dazu eine aktuelle Übersicht.
Ansonsten findet man
eine  aktuelle Version auch auf  www.flüchtlinge.halle.de


12.02.2016 - Servicestelle Interkulturelles Lernen in Kita und Schule jetzt online

Die Servicestelle „Interkulturelles Lernen in Kita und Schule“ ist seit September 2015 Anlauf- und Beratungsstelle für pädagogische Fachkräfte aus Schulen und Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt, die Unterstützung im Themenfeld des interkulturellen Lernens suchen.



Sie unterstützt und begleitet Pädagog*innen bei der Entwicklung von Handlungskonzepten für den Umgang mit Vielfalt, bietet Fortbildungen zum interkulturellen Lernen, stellt Materialien zur Entwicklung von interkulturellen Lernangeboten zur Verfügung und berät zur Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und Freiwilligen. Die Servicestelle setzt ihre Aktivitäten gemeinsam mit Partnern vor Ort um.

09.02.2016 - SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt

SiSA will Migrant*innen in Sachsen-Anhalt helfen, sich zu verständigen. Das Projekt des LAMSA bietet telefonische Sprachmittlung und organisiert für Veranstaltungen und Begleitungen Sprachmittler*innen.

Hier mehr zum Projekt...

05.02.2016 - Probewahlen zur Landtagswahl 2016 für Migrant*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit

Im Rahmen des Projekts „Politische Partizipation ohne Wahlzettel“, führt das LAMSA Probewahlen zur Landtagswahl 2016 für Migrant*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit durch. Ziel ist es, auch jenen Migrant*innen eine politische „Stimme“ zu geben, die per Gesetz nicht wählen dürfen, jedoch in Sachsen-Anhalt ihren ständigen Wohnsitz haben. Die Probewahlen stellen somit eine Chance für die Migrant*innen dar, auch ohne Wahlzettel in ihren Gemeinden und auf Landesebene mitzuwirken.



Wer? Alle ab 18 Jahre mit ständigem Wohnsitz in Sachsen-Anhalt (mindestens 3 Monate) unabhängig von Herkunft und Aufenthaltstitel

Wann?
Am 11.03.2016 von 10 bis 18 Uhr

Wo? In 14 Wahllokalen in Sachsen-Anhalt oder HIER Wahlzettel per Post zur Briefwahl bestellen.

Weitere Informationen hier


21.01.2016 - Schon mal von "MiiDU" gehört?!

Um die beruflichen Perspektiven junger Menschen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, setzen LAMSA e.V. und die DAA GmbH seit September 2015 das Projekt „MiiDU“ um. Das Ziel ist es, junge Migrant*innen nachhaltig in die duale Ausbildung zu vermitteln.

Wo liegen die Schwerpunkte?

Die Handlungsfelder liegen zum einen in der Sensibilisierung von Eltern und Unternehmen, um den jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Zum anderen geht es konkret um die Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung junger Migrant*innen von 18 bis 35 Jahren bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz und begleitet sie während der Ausbildung.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich hier informieren.


18.01.2016 - Deutscher Verein: Handreichung zum rechtlichen Rahmen der Erwerbsintegration von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit


In der Handreichung des DV wird erläutert, wie die Erwerbsintegration von Ausländerinnen und Ausländern sowohl in der Grundsicherung für Arbeitsuchende als auch von Leistungsberechtigten nach Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) gefördert werden kann. Die Anspruchsberechtigung von Ausländerinnen und Ausländern nach § 7 Abs. 1 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) wird unter Berücksichtigung von Rechtsprechung und aufenthaltsrechtlichen Regelungen dargestellt. Dabei wird zwischen Unionsbürgerinnen bzw. -bürgern und Drittstaatsangehörigen unterschieden.

Die Handreichung bildet das am 17. November 2015 geltende Recht ab (Stand: „Asylpaket I“).

Sie kann hier heruntergeladen werden: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2015/dv-22-15-erwerbsintegration.pdf


  17.01.2016 - Willkommen in Halle! Neue Webseite der Freiwilligenagentur

Immer mehr Geflüchtete kommen auch nach Halle und suchen hier eine neue Heimat. Gleichzeitig möchten sich immer mehr Menschen für Flüchtlinge einsetzen – ein ermutigendes Zeichen! Um der großen Hilfsbereitschaft Rechnung zu tragen, hat die Freiwilligen-Agentur neben eigenen Engagementprojekten gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) und dem Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis im Mai 2015 die Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge“ ins Leben gerufen. Seitdem haben sich viele hundert Hallenser gemeldet, um Geflüchtete zu unterstützen oder erst einmal neue Kontakte zu knüpfen. Sie engagieren sich in zahlreichen Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und Organisationen, um zu zeigen:         “Willkommen in Halle!”, aber auch ganz praktische Unterstützung zu leisten.


12.01.2016 - Neues WDR-Webangebot für Flüchtlinge - Viersprachiges Online-Portal WDRforyou gestartet


Köln (ots) - Der WDR hat ein umfangreiches, neues Webangebot gestartet: WDRforyou ist ein Portal für Flüchtlinge in Deutschland und für alle Userinnen und User, die sich mit dem Thema befassen möchten. WDRforyou soll neu ankommenden Menschen im Land helfen, sich zu informieren, zu orientieren und ihnen außerdem Möglichkeiten zur Unterhaltung bieten.

Das Online-Portal umfasst vier Themenschwerpunkte in vier Sprachen: Beiträge aus den Bereichen "Doku und News", "Informationen über Deutschland", "Sport und Unterhaltung" und "Kinder" bietet WDRforyou auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi. Um das Angebot optimal an die Bedürfnisse von Flüchtlingen in NRW und ganz Deutschland anzupassen, arbeiten im Team unter Leitung der früheren ARD-Korrespondentin Isabel Schayani auch Flüchtlinge daran mit: Zu den Machern gehören beispielsweis der iranische Grafiker Ali Chakav, der vor fünf Jahren hierher floh, sowie erfolgreiche syrische Publizisten wie Monis Bukhari, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind. Zu den ersten Texten gehört der von Youmna Al-Dimashqi, die über ihr Leben als Flüchtling in Turnhallen schreibt.

Die Inhalte des Angebots sind orientiert an den Lebenswelten der Neuankömmlinge im Land ausgewählt. Bei WDRforyou erklären bilinguale Reporter beispielsweise Deutschland "für Anfänger", sie geben Antworten auf Alltagsfragen von Flüchtlingen, Infos über Asylverfahren oder Einschulung. Das Online-Portal bündelt auch ausgewählte bestehende WDR-Angebote aus Radio, Fernsehen und dem Internet: Beiträge von Funkhaus Europa und "Refugee Radio", "Planet Wissen", die "Lach- und Sachgeschichten" der Sendung mit der Maus oder die "Lindenstraße". Außerdem sollen Drittliga-Fußballspiele live gestreamt und auf Arabisch kommentiert werden.

Das Webangebot erreichen Sie unter www.WDRforyou.de.

Redaktion: Isabel Schayani

Pressekontakt:

WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7100
WDRPressedesk@WDR.de


06.01.2016 - Krautreporter informieren über neues Projekt

  "Yallah Deutschland"

Krautreporter bekommt Nachwuchs: "Yallah Deutschland" – ein Projekt, das in den vergangenen Monaten in der Redaktion entstanden ist. Der Grundgedanke ist einfach: Es gibt sehr viele neue Menschen in Deutschland, und die brauchen Informationen. Die, die schon länger hier sind, wollen mehr über ihre neuen Nachbarn wissen.

Yallahdeutschland.de ist also das erste komplett zweisprachige Videoportal für, von und über Flüchtlinge. Alle Beiträge gibt es auf Arabisch und Deutsch – später kommen vielleicht noch andere Sprachen dazu. Das Angebot ist gemacht für kleine Bildschirme von Smartphones und für Facebook (gleich mal liken!). Außerdem kann man sich hier zum kostenlos WhatsApp-Service anmelden: Dann bekommt man die Yallah-Geschichten direkt aufs Handy. Das Team besteht aus Journalisten und Laien, Flüchtlingen und Daheimgebliebenen, Binnenmigranten und Wirtschaftsflüchtlingen, Jungen und Alten, Deutsch- und Arabischsprachigen, Männern und Frauen.

Zur Webseite: http://de.yallahdeutschland.de/

08.12.2015 - Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt! Praxis-Leitfaden für Unternehmen

Um interessierte Unternehmen zu unterstützen, haben wir die wichtigsten Informationen rund um Ausbildung und Beschäftigung von geflüchteten Menschen in der Broschüre „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt! Praxis-Leitfaden für Unternehmen“ gebündelt.

Hier geht es zur Publikation

07.12.2015 - Fast 5.000 Flüchtlinge in Halle: Sozialausschuss debattiert zur aktuellen Situation Fast 5.000 Flüchtlinge in Halle: Sozialausschuss debattiert zur aktuellen Situation

hallespektrum - Der Sozialausschuss des halleschen Stadtrats hat sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation beschäftigt.

Oliver Paulsen vom Dienstleistungszentrum Integration und Migration informierte über die aktuellen Zahlen. Demnach leben derzeit 4.036 vom Land der Stadt zugewiesene Flüchtlinge in Halle, darunter 426 geduldete Personen, 401 Personen mit einem humanitären Aufenthaltstitel sowie 71 unbegleitete Flüchtlinge. Laut Paulsen werden im Dezember etwa 700 weitere Flüchtlinge in die Saalestadt kommen. Nicht einberechnet in diese Zahlen sind die Flüchtlinge in den Landeseinrichtungen, also Ex-Maritim, Sportinternat und Jugendherberge, hier sind es noch einmal knapp 800 Personen.

Nach etwa drei Monaten ziehen die Flüchtlinge von den Gemeinschaftsunterkünften in ganz normale Wohnungen. Derzeit betrifft dies laut Paulsen etwa 100 Personen pro Woche. Das zeigt die Misere. Denn 170 Flüchtlinge werden Halle derzeit pro Woche zugewiesen. Aus diesem Grund befinden sich derzeit zwei weitere Unterkünfte in der Ausschreibung. Ziel solle es sein, künftig pro Woche soviele bereits länger in Halle lebende Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen wie Neuankommende erwartet werden. Laut Paulsen sei es gelungen, von privaten Unternehmen ein größeres Kontingent an Wohnungen zu erhalten. Daneben laufen derzeit Verhandlungen mit den städtischen Wohnungsunternehmen HWG und GWG, ob diese weitere Wohnungen als die bereits zugesagten bereitstellen können.

Doch ob die Unterbringung in Wohnungen die richtige Lösung ist, dazu gab es im Sozialausschuss unterschiedliche Auffassungen. Viele würden in Wohnungen gar nicht klar kommen, meinte Andreas Schachtschneider (CDU), der stattdessen eher für Gemeinschaftsunterkünfte plädiert, statt Flüchtlinge in Wohnungen zu „separieren“. Oliver Paulsen ist dagegen der Auffassung, nur durch einen Umzug in Wohnungen kommen die Flüchtlinge schneller mit Deutschen in Kontakt, lernen so auch die Sprache schneller. Man wisse zwar von einigen Fällen, in denen es Schwierigkeiten gebe. „Doch im Großen und Ganzen funktioniert es.“ Sozialamtsleiter Jörg Baus erklärte, „wir haben keine Alternative.“ Man könne HWG und GWG dankbar sein, dass diese Wohnungen bereitstelle, in den Gemeinschaftsunterkünften gebe es keinen Platz mehr. Laut Paulsen verfüge Halle über derzeit 1.800 Plätze in den Gemeinschaftsunterkünften. „Wir leben momentan von den Auszügen in Wohnungen.“ Wie der scheidende Sozialdezernent Tobias Kogge sagte, werde im Januar der Zuschlag zu zwei weiteren Gemeinschaftsunterkünften erteilt.

Eines der Unternehmen, die eine größere Zahl von Wohnungen bereitstellt, betreibt einen Elfgeschosser in der Ingolstädter Straße in der Südstadt. Dort leben schon seit einigen Wochen Flüchtlinge, durchaus argwöhnisch beobachtet von der rechtsextremen Brigade Halle. Angst schürt zudem auch eine asylkritische Facebook-Seite. Und auch CDU-Mann Andreas Schachtschneider springt auf diesen Zug auf. „Die Eltern haben Angst“, meint er, schließlich befänden sich mehrere Schulen in der Nähe. Neben einer Grundschule auch eine Integrierte Gesamtschule und die Sprachheilschule. Schachtschneider erklärte er wisse von Eltern, die ihre Kinder von der Schule nehmen wollen, weil sich diese Gemeinschaftsunterkunft neben den Schulen befinde. „Haarsträubend“, nannte Paulsen diese Positionierung. Es gebe keinen Grund zur Sorge. Zudem diene die Ingolstädter Straße nur als Übergangslösung bis die Unterkunft an der Magistrale in Halle-Neustadt fertig ist. Sozialdezernent Kogge kennt die Sorgen gewisser Elternvertreter. Er wies zugleich daraufhin, dass jene Person nicht in Halle wohne und sein Kind derzeit kilometerweit fahre und nach Halle in die Schule bringe. Er könne dem Vater diverse vergleichbare Angebote im für ihn eigentlich zuständigen Saalekreis präsentieren.

Eine der Schulen mit einem hohen Migrantenanteil befindet sich in der Neustädter Kastanienallee. Melanie Ranft (Grüne) sieht hier Möglichkeiten, Fördermaßnahmen über den Bund finanziert zu bekommen. Daneben mahnte sie an, sich auch Gedanken zum Thema Berufsschulen zu machen, schließlich würden die Flüchtlingskinder irgendwann auch dort ankommen. Oliver Paulsen erklärte, momentan könne die Stadt zu diesem Thema noch gar keine Aussagen treffen. SPD-Mann Bernward Rothe gab noch ein allgemeines Statement ab. Er halte Migrationsfreundlichkeit für angebracht wegen der demografischen Entwicklung. Es sei wünschenswert, „dass wir uns aufgeschlossen zeigen.“

Informationen gab es auch zum Umbau im ehemaligen Maritim-Hotel. In einem Konferenzraum werden derzeit vier Behandlungsräume eingerichtet, inklusive der Möglichkeit, Röntgenaufnahmen zu tätigen, um beispielsweise Krankheiten wie Tuberkulose zu erkennen. Laut Paulsen sei der Umbau fast abgeschlossen, das Röntgengerät komme auch bald. Schon bald könnten die Erstuntersuchungen direkt vor Ort durchgeführt werden statt wie derzeit im Elisabeth-Krankenhaus.

Quelle hallespektrum.de via facebook

http://hallespektrum.de/nachrichten/soziales/fast-5-00-fluechtlinge-in-halle-sozialausschuss-debattiert-zur-aktuellen-situation/193046/


10.11.2015 - Einladung zur Jahresabschlussveranstaltung und zur Internationalen Weihnachtsfeier am 18.12.2015

Der Ausländerbeirates der Stadt Halle in Kooperation mit dem Verband der Migrantenorganisationen Halle e.V. und der Stadt Halle (Saale) lädt für den 18.12.2015 um 18:00 Uhr zur Jahresabschlussveranstaltung und zur Internationalen Weihnachtsfeier in den Kultur Treff Halle, Am Stadion 6, 06122 Halle (Saale) ein.

Hier geht es zur Einladung

09.11.2015 - EFA-Studie zu Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Deutschland verfügbar

Angesichts steigender Zahlen an Vertriebenen weltweit und an Asylbewerbern in Deutschland ist es zu einer bundesweiten Bewegung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit gekommen. Obwohl das freiwillige Engagement für Flüchtlinge eine lange Tradition hat, ist dies bisher wenig erforscht worden. Die EFA-Studie untersucht mit quantitativen und qualitativen Methoden, was Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit leisten und was sie dabei antreibt.

Hier geht es zur Studie

06.11.2015 - Materialien und Links für Ehrenamtliche und Geflüchtete Materialien und Links für Ehrenamtliche und Geflüchtete

Mit den folgenden Links und Informationen möchte die Freiwilligenagentur Halle das Engagement für Geflüchtete unterstützen. Wir freuen uns über weitere Hinweise und Anregungen, die diese Liste ergänzen. Bitte schicken Sie Ihre Tipps an halle@freiwilligen-agentur.de.

Hier geht es zur Freiwilligenagentur


18.10.2015 - Information zum Projekt Jobbrücke PLUS - Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung in/für Sachsen-Anhalt

Das Projekt "Jobbrücke PLUS" wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Integrationsrichtlinie Bund" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Es besteht aus 5 Teilprojektträgern in Sachsen-Anhalt unter der Koordination von SPI GmbH (s. Projektverbund) und agiert in Kooperation mit strategischen Partnern.

  Hier weitere Informationen auf der Webseite des Projektes

 

03.10.2015 - Migrantenorganisationen präsentieren ihre Arbeit

Die "6. Nacht der Migrantenorganisationen" war ein voller Erfolg. Über 200 Menschen aus Halle (Saale) nutzten als internationales Publikum die Möglichkeit, verschiedene Migrantenorganisationen kennenzulernen... vom Förderverein der Deutschen aus Russland e. V. über Slawia Kulturcentrum e. V., den Deutsch-Mongolischer Verein GOBI Halle (Saale) e. V., den SV Wostok, Islamisches Kulturcentrum e. V., die Arbeit bei der SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH, die Arabische Oase, die Christ Embassy Halle, Armenische Gemeinde Sachsen-Anhalt e. V. bis zum Deutsch-Vietnamesischen Kulturverein Sachsen-Anhalt e.V. - es bot sich ein buntes Bild, aber auch gleichzeitig viel, vor allem ehrenamtliche Arbeit, die im friedlichen und kreativen Miteinander geleistet wird.

Das Hallespektrum berichtet...

Hier einige Impressionen vom stimmungsvollen Auftakt im Förderverein der Deutschen aus Russland - Sachsen-Anhalt e. V. - weitere Bilder folgen...

28.09.2015 - Ein buntes Bild vor dem Ratshof

Auf dem ganzen Platz vor dem Ratshof gab es zum Auftakt der Interkulturellen Woche ein buntes Bild. Neben den vielfältigen Informationsangeboten über die Arbeit der Vereine und Organisationen wurden etliche kulturelle Höhepunkte geboten. Hier einige Impressionen:

 

   

Einen bunten Punkt  gab es beim Förderverein der Deutschen aus Russland - Sachsen-Anhalt e. V., der mit dem eigenen Chor und einer Gruppe indischer Zuwanderinnen, die im Projekt "Angekommen - angenommen 2015" mitarbeiten, für Stimmung sorgte....



Bundesverband Netzwerk von Migrantenorganisationen gegründet

Am 17. September 2015 wurde der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMO) gegründet.

Halle (Saale) gehört mit dem Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. (VEMO) zu den Gründungsmitgliedern und dem Vorstand. Der Bundesverband dient seinen Mitgliedern als Plattform, in der sie sich austauschen und bundesweit zusammenarbeiten, er bündelt die Kompetenzen der Mitglieder, unterstützt diese in der Entwicklung und vertritt ihre Interessen auf Bundesebene.

www.bv-nemo.de

22. Interkulturelle Woche in Halle (Saale)

Die Jugendwerkstatt Frohe Zukunft informiert auf ihrer Webseite:

28. September bis 03.Oktober 2015 - Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt - Programmheft ist erschienen.

Vom 28. September bis 03.Oktober 2015 findet in Halle die nun schon 22. Interkulturelle Woche statt, bundesweit bereits zum 40. Mal. In diesem Jahr lautet das bundeseinheitliche Motto:  Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt. Es sind wieder alle interessierten Vereine, Verbände, Institutionen und Einzelpersonen aufgerufen, diese Woche gemeinsam in Halle zu gestalten. Eröffnet wird die Interkulturelle Woche am 28.09.2015 auf dem Marktplatz, mit einem bunten Bühnenprogramm und einer Vielfalt an Angeboten rund um das Thema Migration. Für diesen Tag suchen wir große und kleine Künstler_innen, die Ihr Können auf der Bühne, einem interessierten Publikum zeigen möchten.

Im Laufe der Woche können die Besucher dann für sich an unterschiedlichen Orten der Stadt Halle entdecken, was sie bisher nicht in Halle kannten, können sich Gedanken über internationale und auch geschichtliche Themen machen, die immer auch ein klein wenig das Leben der Menschen in Halle betreffen oder einfach neugierig und zu Gast sein, wenn die christlichen und muslimischen Gemeinden in Halle ihre Türen öffnen. Die Interkulturelle Woche in Halle ist eine gute Gelegenheit, sich mit der Lebenswirklichkeit von Menschen aus anderen Kulturen auseinanderzusetzen, mit eigenen Vorurteilen aufzuräumen oder auch einfach nur gesellig und mit Spaß mit Menschen anderer Kulturen und Religionen zu feiern. Falls Sie Interesse oder eine Idee haben, die Sie in dieser Woche verwirklichen möchten, unterstützen wir Sie gern bei der Vorbereitung.

Das Programmheft der Interkulturellen Woche finden Sie HIER.


25.08.2015 - Austausch und Fachtagung: Interkultureller Dialog im Saale- und Burgenlandkreis am 30.09.2015

Der Fachtag „Interkultureller Dialog“ entstand aus den Integrationsnetzwerken des Burgenlandkreises und Saalekreises. Von diesem Fachtag soll ein Signal für Akzeptanz, wertschätzende Anerkennung und Austausch hinsichtlich kultureller und religiöser Haltungen ausgehen. Im Zusammenleben von Menschen können Missverständnisse entstehen, wenn wir uns nicht über unsere jeweiligen kulturellen und religiösen Hintergründe austauschen. Begegnung und Austausch sind erste Schritte zu einem anerkennenden Miteinander. Über ein gemeinsam erfolgreich gestaltetes Zusammenleben kann Vielfalt dann ganz bewusst als Bereicherung erlebt werden.

Es findet Flüsterübersetzung in Rumänisch / Romanes / Serbisch sowie in Russisch, Französisch und Arabisch statt.

Zeit: 30. September 2015, 10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Str. 2, 06217 Merseburg

Auftakt und Vorträge im: Hörsaal 9 (Gebäude: Hö)

Ablauf

09:30 Uhr Stehcafé, Anmeldung

10:00 Uhr Grußwort Prof. Dr. Jörg Kirbs, Rektor der Hochschule Merseburg

Grußwort der Landesregierung verlesen durch den Rektor der Hochschule Merseburg

Grußwort André Wähnelt, Dezernent Bürgerservice des Landkreises Saalekreis

Grußwort Götz Ulrich, Landrat Burgenlandkreis (angefragt)

10:30 Uhr Vorstellung des Trickfilms „Begegnung in Vielfalt – Gemeinsamkeiten finden – Vorurteile verschwinden“, Präsentation durch Kinder der Grundschule Kretzschau, die Schulleiterin Ute Pöhlitz und die Integrationskoordinatorin des Burgenlandkreises Katrin Firmthaler-Ködel

11:00 Uhr kurze Pause – Zeit für Kaffee und Austausch

11:15 Uhr Impulsreferat: Migrantenorganisationen – Kooperationspartner mit Potenzial?! Mamad Mohamad, Vorstandsvorsitzender des Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.

12:00 Uhr Impulsreferat: Integration geht alle an – aufeinander zugehen, miteinander leben Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt

12:45 Uhr Mittag – Zeit für die Mensa und für persönliche Gespräche

13:30 Uhr World-Café – Vereine und Institutionen stellen sich vor

14:00 Uhr Workshop-Phase

16:00 Uhr Pause – Zeit für Kaffee und Austausch

16:20 Uhr Zusammenführung der Ergebnisse der Workshops, Schlussworte

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

World-Café:

An Ständen im Foyer vor dem Vortragssaal haben Sie die Möglichkeiten, sich über Initiativen für Toleranz und Akzeptanz in Sachsen-Anhalt zu informieren. Darüber hinaus stellen sich Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten sowie weitere Vereine und Initiativen vor.

Workshops – fünf parallele Workshops:

1. Interkultureller Dialog in Kita und Grundschule

Maria Ruppel und Katrin Meier, beide Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V.

2. Interkultureller Dialog in Kommune und sozialer Arbeit

Asmir Kosuta, Vorsitzender des Islamischen Kulturzentrums der Bosniaken in Leipzig e.V. und im Vorstand des Bündnis Migrantenselbstorganisationen und Initiativen Saalekreis Daniel Stahnke, Mitglied für die SPD im Merseburger Stadtrat, Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Bildungsausschusses

3. Offene Gesellschaft Deutschland – Religionsdialog

Karl Sommer, Vorsitzender der Synagogengemeinde zu Halle Christiane Kellner, Superintendentin und Pfarrerin im Evangelischen Kirchenkreis Merseburg

4. Identitäten, Nationalitäten und Staatsangehörigkeiten in einer weltoffenen Gesellschaft

Jan Rosenstein, Jurist, Lehrkraft für besondere Aufgaben an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dr. Tarek Ali, Germanist, Sprachdozent (Daf-Lehrer) Vorsitzender des Ausländerbeirates der Stadt Halle (Saale), Vorsitzender des Verbandes der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. und Vorstandesmitglied des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.
 

5. Gesundheit, Flucht, Migration: Zugangsmöglichkeiten zu Gesundheitsversorgung

Simone Küchler, Psychiatrie-/Suchtkoordinatorin, Sozialpsychiatrischer Dienst des Saalekreises Rainer Ohliger, Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

Fragen, Kontakt und Anmeldung – Um Anmeldung wird gebeten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, wenn Sie Übersetzung wünschen (und in welche Sprache), damit wir die Workshops planen können.

Bitte melden Sie sich mit Angabe des favorisierten Workshops an:

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Hochschule Merseburg
FB Soziale Arbeit. Medien. Kultur

Forschungsprofessur Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung

Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg

Tel.: 03461/46-1200 (Katzer)

Tel.: 03461/46-2208 (Prof. Dr. Voß)

E-Mail: michaela.katzer@hs-merseburg.de

Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings wird bei Personen mit Einkommen um eine Spende gebeten.

Die Fachtagung wird organisiert von:

·         - Integrationskoordinatorin des Saalekreises, Tatjana Lorenz

·     -  Integrationskoordinatorin des Burgenlandkreises, Katrin Firmthaler-Ködel

…in Kooperation mit:

Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß / Fördergemeinschaft Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V. 

·         - Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen-Anhalt

·         - Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt

·         - Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Netzwerk Weltoffener Saalekreis - engagiert für Demokratie und Vielfalt

Die Veranstaltung ist Teil der Interkulturellen Wochen des Saalekreise und des Burgenlandkreises, in denen weitere interessante Projekte stattfinden. Informationen finden Sie auf www.saalekreis.de und www.integration-burgenlandkreis.de.


22.08.2015 - Frühstück für Weltoffenheit und Willkommenskultur in Halle Neustadt.



Aktuell beim Frühstück für Weltoffenheit und Willkommenskultur in Halle Neustadt.... der Vorsitzenden des Ausländerbeirates, Dr. Tarek Ali, hier gemeinsam mit Olga Ebert, Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland - Sachsen-Anhalt e. V. 


21.08.2015 - Einladung zur Info-Veranstaltung "Integration von politischen Flüchtlingen mit akademischen Hintergründen bzw. Ambitionen" Einladung zur Info-Veranstaltung

Einige von Ihnen haben wir bereits über das Vorhaben "Integration von politischen Flüchtlingen mit akademischen Hintergründen bzw. Ambitionen" der Hochschule Magdeburg-Stendal informiert.

Die Initiative sieht den vollständigen Hochschulzugang für anerkannte Geflüchtete vor, auch bei unvollständiger Aktenlage. Im Anhang finden Sie neben dem Konzept weitere Informationen und Flyer zur Verwendung und Weiterleitung. Eine Gasthörerschaft ist davon unabhängig jederzeit und kostenfrei möglich (in Abhängigkeit der vorhandenen Kapazitäten).

Vor dem Hintergrund der aktuell drängenden humanitären Herausforderungen soll dies der Beitrag der Hochschule Magdeburg-Stendal zur Schaffung einer gelebten Willkommens- und Anerkennungskultur sein. Er ist dennoch eine Querschnittsaufgabe, die wir gemeinsam und in wohlwollender Kooperation angehen wollen.

Info zum Flüchtlingsprojekt

Info zum Projekt Arabisch

Info zum Projekt D/EN

Mehr Informationen und Termine: http://www.pflaster-info-agentur.de/index.php?area=1&p=news&newsid=42619


28.07.2015 - Einladung des Vorsitzenden des Ausländerbeirates der Stadt Halle, Herrn Dr. Tarek Ali zum Bürgerfest des Bundespräsidenten




18.06.2015 - Einladung zur 1. Beratung zur Interkulturellen Woche, 17:00 Uhr

An alle Mitwirkenden der Interkulturelle Woche 2015

Ort: Raum 107, Rathaus, Marktplatz 1, 06100 Halle (Saale)

In den zurückliegenden Jahren haben wir festgestellt, dass 3-4 Beratungen im Vorfeld für einen Großteil der Akteure nicht zu bewerkstelligen ist. Aus diesem Grund haben wir uns in diesem Jahr darauf geeinigt, dass es nur eine Beratung im Vorfeld und eine Beratung im Anschluss geben sollte. Falls doch ein Bedarf nach einer weiteren Zusammenkunft ersichtlich ist, können wir dies am 18.06.2015 gern besprechen.

Tagungsordnungspunkte

TOP 1:           Begrüßung und  kurze Vorstellung der Tagesordnungspunkte durch Herr Schütz

 

TOP 2:           Themen und wichtige Daten der diesjährigen Interkulturellen Woche

- die Interkulturelle Woche findet bundesweit vom  28.09.15 – 03.10.2015 statt
- in Halle (Saale) vom 28.09.15 – 03.10.2015
- das Motto der diesjährigen IKW lautet Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.
- Veranstalter in Halle (Saale): Netzwerk für Integration und Migration der Stadt Halle
- Koordinator und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig: Begegnungszentrum der Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft“ Halle-Saalekreis e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verband der Migrantenorganisationen e.V. (VEMO) sowie der Bereich Migration und Integration der Stadt Halle (Saale)
    TOP 3:           Ideenvorstellung für die Interkulturelle Woche 2015

        - Eröffnungsveranstaltung / Marktfest

      - die Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, dem 28.09.15von 14.00 – 18.00 Uhr
    
   auf dem Marktplatz statt

      - es wird wieder eine Bühne geben


      - die Aufstellung der einzelnen Stände wird in diesem Jahr neu geordnet, um eine
        bessere Übersicht für die Besucher zu erreichen und direkte Zugänge zu Sitzplätzen zu
        ermöglichen (siehe Darstellung im Anhang)

        - dies wird für alle Beteiligten eine Veränderung bedeuten, da es Themengruppen geben
         wird, wonach sich die Aufstellung richtet


      -
die Moderation wird auch in diesem Jahr wieder aus den eigenen Reihen durchgeführt
        Anfragen laufen


      -
Abschlussveranstaltung

 

        TOP 4: Diskussion und Ideensammlung/ Wer bietet was?  Was fehlt noch?

           TOP 5: Öffentlichkeitsarbeit

         TOP 6: Allgemeine Informationen

                           - am 30.06.2015 ist Redaktionsschluss für die Interkulturelle Woche 2015

Mit freundlichen Grüßen

Ronald Schütz


11.06.2015 - Einladung zu Fußballturnier für Toleranz, Vielfalt und Verständigung



20.05.2015 - Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. 

Der Zweck des Verbandes ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, sowie des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten der Gemeinnützigkeit.


Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Vertretung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf kommunaler Ebene und insbesondere durch Maßnahmen wie:

  • Bedarfsanalysen und Maßnahmen für die Durchsetzung und Chancengleichheit der Migrant*innen in der Stadtgesellschaft in Schulungen, Tagungen, kulturübergreifenden Dialogen, Programmen zur beruflichen und sozialen Integration
  • Öffentlichkeitsarbeit in mehrsprachigen Medien
  • Verstärkung der interkulturellen Begegnungsmöglichkeiten und des Austausches durch interkulturelle Begegnungen und Kulturveranstaltungen
  • Interkulturelle Bildungs- und Qualifizierungsangebote für Menschen der Stadtgesellschaft
  • Verbesserung der integrationsspezifischen Sprachkompetenzen durch Sprachkurse, Tagungen und kulturübergreifende Dialoge und Bildungsseminare
  • Schulung von Menschen der Stadtgesellschaft im Konfliktmanagement

Der Verband versteht sich als Gesprächspartner gegenüber der Kommune und allen relevanten Organisationen. Der Verband leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Halle (Saale).

Vorstandesmitglieder:
Dr. Tarek Ali (Vorsitzender)
Ronn Müller (Stellvertretender Vorsitzende)
Satenik Roth (Stellvertretende Vorsitzende)
Irina Sartorius (Schatzmeisterin)

Ansprechpartner:
Herr Dr. Tarek Ali
Vorsitzender
Tel.: 0176-24803953
E-Mail: vemo.halle@gmail.com

11.05.2015 - Diesjähriges „Forum Migration - Behörden und Ämter geben Antwort“
am 20.05.2015

Die Beauftragte für Migration und Integration Stadt Halle (Saale), Petra Schneutzer, hat recht herzlich zum diesjährigen „Forum Migration - Behörden und Ämter geben Antwort“ eingeladen.

 Ort:                 SPI – Nachbarschaftszentrum Pusteblume

                         Zur Saaleaue 51 a

    06122 Halle (Saale)

Datum:            20.5.2015

Zeit:                 13.00 Uhr – 15.00 Uhr

Raum:              Großer Saal

 Folgende Behörden/ Ämter und eingeladenen Experten haben zugesagt:

-       Fachbereich Soziales der Stadt Halle (Saale)

-       Abteilung Einreise und Aufenthalt (Ausländerbehörde)

-       Jobcenter

-       Beauftragte für Migration und Interreligiösen Dialog der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (Kirchenasyl)

Hier (PDF)  finden Sie die Anmeldung (DOC) zum kostenfreien Forum. Wir bitten Sie recht herzlich, diese bis zum 13.5.2015 zurückzusenden, damit die Räumlichkeiten nach Bedarf ausgestattet werden können.

Email: petra.schneutzer@halle.de; Fax: 0345 221 4004 oder per Post: Beauftragte für Migration und Integration, Markt 1, 06108 Halle (Saale)




10.05.2015 - Sachsen-Anhalt und die Flüchtlinge - Podiumsdiskussion in Halle

Sachsen-Anhalt und die Flüchtlinge - Podiumsdiskussion in Halle am 10. Mai

Die lebendige und kontroverse Diskussion quer durch die Gesellschaft, welche Rolle Flüchtlinge heute und zukünftig einnehmen können oder sollen und wie in Sachsen-Anhalt auf Angst vor Flüchtlingen und Fremdenfeindlichkeit im Land reagiert werden kann, ist Ausgangspunkt für eine Podiumsdiskussion am 10. Mai im Halleschen Neuen Theater.

Zu der abendlichen Diskussionsrunde laden die Mitteldeutsche Zeitung und das neue theater Halle ein. Mit dabei sind unter anderem der Intendant Matthias Brenner und der Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby (SPD).

Zur Veranstaltungsankündigung in der Mitteldeutschen Zeitung siehe hier.

http://buehnen-halle.de/produktionen/podiumsdiskussion

01.05.2015 -  Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge in Halle (Saale)“

 Um bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge und Migranten anzuregen und wirksam zu koordinieren, haben die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis und der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis gemeinsam eine Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge“ eingerichtet.

Foto Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Sören Am Ende (Bild) wird als verantwortlicher Mitarbeiter die Stelle mit Leben füllen. Sitz der Koordinierungsstelle ist der Beratungsladen der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis in der Leipziger Straße 82 (Oberer Boulevard).

Ziele der Koordinierungsstelle:

  • Willkommenskultur für Flüchtlinge und Migranten durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements sowie ehrenamtlicher Initiativen und Projekte entwickeln, etablieren und bekannt machen

  • Engagementinteressierte Bürger/-innen, Unternehmen und Initiativen mit Partnern der Flüchtlingshilfe/ Integrationsarbeit und Flüchtlingen vernetzen

  • Patenschaften initiieren und erfolgreich vermitteln


14.04.2015 - Projekt Einbürgerungslotsen des LAMSA startet


Halle (Saale), 14. April 2015 - Im Rahmen des Projektes „Einbürgerungslotsen in Sachsen-Anhalt“ hat das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. die ersten Einbürgerungslotsen ausgebildet. Einbürgerungslotsen sind ehrenamtlich tätig und sollen Interessierte im Einbürgerungsprozess begleiten. Sie informieren bspw. über das Thema, helfen bei der Antragstellung und begleiten Interessierte zu Behördengängen. Die Lotsen schlossen am 11.04.2015 ihre Ausbildung erfolgreich ab und stehen nun Einbürgerungsinteressierten beratend und begleitend zur Verfügung.


Ziel des Projektes ist es, Migrant*innen in Sachsen-Anhalt durch die Einbürgerung hinsichtlich der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe zu stärken.

Bereits 2012 startete Innenminister Holger Stahlknecht die Einbürgerungskampagne des Landes Sachsen-Anhalt, um über die Möglichkeit der Einbürgerung zu informieren. Personen, welche die formalen Voraussetzungen hierfür erfüllen, sollten zur Einbürgerung ermutigt werden. Die Einbürgerungslotsen sieht er als „eine wertvolle Ergänzung zu der 2012 gestarteten Einbürgerungskampagne des Landes. Mit ihnen erhalten Einbürgerungsinteressierte tatkräftige Unterstützung.“ Er fügt hinzu: „Im Rahmen des Einbürgerungsprozesses tauchen nicht nur viele Fragen zu Formalitäten auf, sondern oftmals auch die Befürchtung vor dem Verlust der eigenen Identität. Hier leisten die Lotsen über die sachliche Unterstützung hinaus ebenso emotionalen Beistand.“

In Sachsen-Anhalt leben 62.155 Personen ausländischer Herkunft. Mehr als ein Drittel halten sich bereits acht Jahre oder länger rechtmäßig in Deutschland auf und erfüllen somit eine wichtige Voraussetzung zur Einbürgerung. Diese Personen bilden die besondere Zielgruppe der Informationskampagne und des Projekts.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Projektzeitraum: 01.01.2015 – 31.12.2017

Über das LAMSA:

Das Landesnetzwerk (LAMSA) wurde im Jahr 2008 gegründet und vertritt seither die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Landesebene. Es versteht sich als Ansprechpartner gegenüber der Landesregierung, allen relevanten Verbänden, Institutionen, sowie ähnlichen Migrantenorganisationen in anderen Bundesländern. Im März vorigen Jahres gründete LAMSA einen gemeinnützigen Verein. Derzeit sind 90 Organisationen und Einzelpersonen im LAMSA vertreten.


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.


Kontakt:

Herr Mamad Mohamad

Vorstandsvorsitzender

des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen

Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

Bernburger Straße 25a, 06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 - 171 94 051

Mobil: 0177 - 500 62 16

E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de

web: www.lamsa.de


28.03.2015 - Dr. Tarik Ali mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet

Wir gratulieren unserem Vorsitzenden, der am 28.03.2015 mit dem Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht" ausgezeichnet wurde.

Die Preisverleihung des Bürgerpreises "Der Esel, der auf Rosen geht" ging am Samstagabend in ihr 13. Jahr. Verliehen wird der 'Oscar für das Ehrenamt' in der Region im Rahmen einer Gala-Veranstaltung von der Stiftung Saalesparkasse, dem Neuen Theater und der Mitteldeutschen Zeitung.

Die MZ berichtet dazu..


25.03.2015 - Projekt „Interkulturelle Brückenbauer“ des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

Aufgrund der stetig steigenden Anzahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Sachsen-Anhalt setzt LAMSA e.V. das Projekt „Interkulturelle Brückenbauer“ um. Ziel ist es, die Willkommenskultur sowie die Integration der Migrant*innen im Land Sachsen-Anhalt weiter zu entwickeln. 

Das Projekt richtet sich an Vereine, Verbände, Schulen, Initiativen und Organisationen, die an der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden beteiligt sind. Dabei steht die Verbesserung und Optimierung der Aufnahme neuer Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt im Fokus.

Eröffnungsveranstaltungen - u. a. in Halle (Saale) am 30.03.2015


22.03.2015 - Aktive Teilnahme an der Demo gegen Rassismus und Rechtsextremisten im Stadtteil Halle - Silberhöhe 

Im halleschen Stadtteil Silberhöhe wurde am Sonntag gegen Rassismus demonstriert. Etwa 250 Teilnehmer
hatten sich am Gesundheitszentrum versammelt, darunter Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Stadträte und
Oberbürgermeister Bernd Wiegand.


Zu der Veranstaltung in Halles Süden unter dem Motto “Everybody’s welcome” hatte “Halle gegen
Rechts – Bündnis für Zivilcourage” aufgerufen. Anlass war ein Aufmarsch von Rechtsextremisten unter
dem Motto “Asylflut stoppen”.

17.03.2015 -  Impressionen von der Ideenwerkstatt im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus

Etwa 90 Interessierte kamen zur Ideenwerkstatt im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus, um sich über Engagementmöglichkeiten für Flüchtlinge zu informieren, Kontakte zu knüpfen und Mitstreiter zu gewinnen. Vielen Dank an alle, die ihre Erfahrungen & Angebote vorgestellt, Fragen beantwortet und gemeinsam ein Zeichen für "Willkommen in Halle" gesetzt haben! Die Integrationsbeauftragte Frau Schneutzer, der Ausländerbeirat und das Bündnis Migrantenorganisationen stellten neben anderen Partern die aktuellen Angebote vor.

  Fotos Freiwilligenagentur
Integrationsbeauftragte Petra Schneutzer                                                                              Noel Kabore vom Ausländerbeirat

Hier einige Impressionen von der Veranstaltung

16.03. - 29.03.2015 - Internationale Wochen gegen Rassismus

Demokratie braucht den friedlichen Diskurs und die Fähigkeit aller, andere Meinungen im demokratischen Konsens auszuhalten. Eine aktive demokratische Kraft unserer Stadtgemeinschaft ist das Bündnis für Zivilcourage „Halle gegen Rechts“. Es leistet mit den „Bildungswochen – Anerkennen statt Ausgrenzen!“ einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung von Offenheit und Toleranz in unserer Stadt.

Bereits zum vierten Mal finden diese Aktionstage als Teil einer bundesweiten Initiative statt, koordiniert von der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus und dem Interkulturellen Rat in Deutschland e.V. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern auch an das Massaker vonSharpeville bei Johannesburg.
Am 21. März 1960 wurden auf einer Demonstration gegen die Rassentrennung 69 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt. Ein Tag, der von den Vereinten Nationen am 21. März 1966 zum Internationalen Tag zur
Überwindung von Rassendiskriminierung ausgerufen wurde.

Zum Programmheft

17.03.2015 – 17:00 – 20:00 Uhr - Zukunftswerkstatt

„Willkommen in der Nachbarschaft! Welche ehrenamtliche Unterstützung für Flüchtlinge in Halle gibt es und braucht es?“

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Halle und schnell wird klar, dass die Unterstützung von Flüchtlingen nur abgestimmt und möglichst in Kooperation gelingen kann. Die Veranstaltung informiert über die Situation von Flüchtlingen, betrachtet aktuelle Unterstützungsbedarfe und stellt bestehende Projekte vor. Bitte um Anmeldung unter www.freiwilligen-agentur.de.

Veranstalter*in:

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e. V. in Kooperation mit der Beauftragten für Migration und Integration der Stadt Halle, Ausländerbeirat der Stadt Halle, Bündnis Migrantenorganisationen.

Zielgruppe:

Alle, die sich in diesem Feld engagieren (möchten), sind herzlich eingeladen!

Kontakt:

Sulamith Fenkl-Ebert, Antje Lehmann <rbt.sw@freiwilligen-agentur.de>,

Petra Schneutzer, Carsten Bettzüge <integrationsbeauftragte@halle.de>

 

23.03.2015 – 10:00 – 16:00 Uhr - „Mehrsprachige Lesungen - Interkulturelle Märchen“

Die mehrsprachigen Lesungen vermitteln die Wichtigkeit und Besonderheit anderer Kulturen, anderer Sprachen und deren Klang. Interkulturelle Märchen für die Sensibilisierung und das Kennenlernen anderer Kulturen.

• „Lustige Geschichten von Sutejew“ (Russisch-Deutsch);

• „Schneeweißchen und Rosenrot“ (Indisch-Deutsch);

• „Wer hat mein Eis gegessen“, „Der Regenbogenfisch“, "Die Junge Ente“ (Arabisch-Deutsch);


• „Pretentious Rabbit and Turtle“, „Rat and King“, „Wolf and Dog“ (Arabisch-Englisch).

Ort: Kinder- und Jugendhaus e.V., Züricher Straße 14, 06128 Halle

Veranstalter*in: Ausländerbeirat der Stadt Halle, Bündnis Migrantenorganisationen, Kinder- und Jugendhaus e.V.

Zielgruppe: alle Interessierten

Kontakt: Dr. Tarek Ali <tarikali1975@gmail.com>


08.03.2015 - Wir laden ein zum Internationalen Frauentag

Auf Einladung des Ausländerbeirates der Stadt Halle, des Bündnisses der Migrantenorganisationen und weiterer Partner, wurde am 8. März 2015 im KulturTreff Halle-Neustadt mit einer bunten Veranstaltung der Internationale Frauentag gefeiert. Spiel und Tanz, die Auszeichnung von Frauen, die sich aktiv für verschiedene gesellschaftliche Bereiche einsetzen, eine Tombola zu Gunsten von Flüchtlingsfrauen... alle Dinge fanden einen großen Beifall der sehr zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher... Zu Gast waren die Bundestagsabgeordneten Dr Petra Sitte von den Linken und Dr. Karamba Diaby von der SPD. Sehr herzlich begrüßt wurde Petra Schneutzer, die Beauftragte für Migration und Integration der Stadt Halle (Saale), die es sich nehmen ließ, vier Frauen für ihre aktive Arbeit auszuzeichnen.

Hier einige Impressionen... 

  
Eröffnung durch Dr. Tarik Ali                                                         Tombola der Halleschen InterKulturellen Initiative (HIKI) zu Gunsten von Flüchtlingsfrauen            

"Volles Haus"

            
Petra Schneutzer dankt Dr. Nawar Gaafar               ... Dolores Dzajic                             ... Satenik Roth                         ... Olga Ebert

     

            
Spiel, Tanz und Gesang ...

     
Auszeichnung von aktiven Ehrenamtlerinnen            Bühnentanz zur Laute                     Spannend: Frauentagsquiz             Preisvergabe der Tombola


18.02.2015 - „Willkommen in der Region!“ – Veranstaltung in Stendal

Aktuell steigen die Zahlen von Zuwanderern und Flüchtlingen in Deutschland, auch im Landkreis Stendal. Dies bringt wertvolle Vielfalt in den ländlichen Raum, gleichzeitig muss sich das Gemeinwesen auf neue infrastrukturelle Herausforderungen einstellen. Während es bundesweit zahlreiche Bürgerinitiativen zur Unterstützung der neuen Nachbarn gibt, entwickeln einige Bürger Ängste vor einer angeblichen „Überfremdung“ der Gesellschaft.
Welche Voraussetzungen müssen nun geschaffen werden, um die Neuankömmlinge im Landkreis Stendal „willkommen“ zu heißen? Wie kann unter den gegebenen Umständen Integration gelingen? Und wie können die Potenziale der Migranten und Migrantinnen genutzt werden – auch vor dem Hintergrund eines demografischen Wandels in der Region?

LAMSA lädt Sie herzlich zum Dialogforum „Willkommen in der Region! – Willkommenskultur im Landkreis Stendal“ ein.


09.02.2015 - Einbürgerungslotsen gesucht!

Im Rahmen des Projektes „Einbürgerungslotsen in Sachsen-Anhalt“ (LAMSA) werden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesucht, welche sich zu Einbürgerungslotsen schulen lassen wollen. Die Lotsen sollen nach der Fortbildung Einbürgerungsinteressierte im Einbürgerungsprozess begleiten und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben.


04.02.2015 - Der Ausländerbeirat "vor Ort"...

Das Projekt "Angekommen - angenommen 2015" vom Förderverein Deutsche aus Russland Sachsen-Anhalt e. V. vermittelt Flüchtlingen nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, wie z. B Grundlagen der Alltagskommunikation, sondern versucht auch, die unmittelbare Lebenssituation zu verbessern. Es wird u. a. Wissen über die Stadt vermittelt, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel "trainiert" u. v. a. m.

Am 04.02.2015 war der Ausländerbeirat der Stadt Halle eingeladen, um gemeinsam mit der Gruppe unmittelbar in der Unterkunft Trakehner Straße über Fragen des Alltagslebens zu sprechen. Gemeinsam mit Frau Trittel von der Stadt Halle konnten Dr. Tarik Ali als Vorsitzender und Satenik Roth als stellvertretende Vorsitzende des Ausländerbeirates spüren, dass sich seit der Eröffnung der Unterkunft die Dinge gut entwickelt haben. Hier einige Impressionen von dem Gespräch:

 

 

Wenn es um Probleme ging, kam man im Gespräch immer wieder auf das Thema Sprache. Während es mit Arabisch mittlerweile ein gutes System gibt, in dem sich auch Heimbewohner sehr stark ehrenamtlich engagieren, ist aktuell Persisch ein Schwerpunkt. Generell wurden aber die Verständigungsprobleme auf Ämtern und Behörden oder z. B. beim Arzt angesprochen. Es wurde immer wieder betont, dass die bisher organisierte Hilfe und Unterstützung, in Deutschland "anzukommen" sehr dankbar aufgenommen wird... die große Bitte ist, möglichst schnell und intensiv die deutsche Sprache lernen zu können.

Fotos und Text Frank Michael Männicke


18.12.2014 - Internationale Weihnachtsfeier in Halle (Saale)

Der Ausländerbeirat und das Bündnis der Migrantenorganisationen Halle (Saale) hatten am 18.12.2014 eingeladen... und viele Menschen kamen. Hier einige Impressionen vom Treffen im Künstlerhaus 188.

   

     

     
Fotos: Frank Michael Männicke

Einen großen Dank an die Organisatorinnen und Organisatoren, die Spezialistinnen und Spezielisten der internationalen Küche und für die vielfältigen künstlerischen Beiträge... Gespräche, gemeinsames Singen und Tanzen - es war ein gelungener Ausklang für die gemeinsame Arbeit im Jahr 2014. Natürlich kam dann für die Kinder aller Nationen auch der Weihnachtsmann...

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